veranstaltung

Intertool X Schweissen 2026: Blechbearbeitung 4.0 live erleben

Die Herausforderungen an moderne Blechfertigungen steigen rasant: höhere Produktivität bei gleichzeitig wachsender Variantenvielfalt, dokumentierte Qualität, Energieeffizienz, Fachkräftemangel und strengere gesetzliche Vorgaben im Arbeitsschutz. Genau hier setzt die Intertool X Schweissen 2026 in Wels an. Sie bündelt moderne Blechbearbeitungsverfahren, innovative Schweißprozesse, flexible Automatisierung, digitale Prozessüberwachung sowie durchdachte Absaug-, Luftreinigungs- und PSA-Konzepte an einem Ort – praxisnah und mit klarem Blick auf die industrielle Realität. Die Messe wird damit einmal mehr zum zentralen Branchentreffpunkt für alle, die ihre Blechfertigung zukunftssicher aufstellen wollen.

Intertool X Schweissen 2026 in Wels: Werkzeugmaschinen, Automation und Digitalisierung wachsen zu ganzheitlichen Produktionssystemen zusammen – live erlebbar als durchgängige Prozessketten vom Digitalen Zwilling bis zur mannlosen Fertigung.

Intertool X Schweissen 2026 in Wels: Werkzeugmaschinen, Automation und Digitalisierung wachsen zu ganzheitlichen Produktionssystemen zusammen – live erlebbar als durchgängige Prozessketten vom Digitalen Zwilling bis zur mannlosen Fertigung.

Alexander Marx
Area Sales Manager, Bystronic Austria GmbH

„Flexibilität ist der Schlüssel in der modernen Blechbearbeitung. Mit unserer Mobile Bending Cell zeigen wir auf der Intertool X Schweissen, wie sich manuelle und automatisierte Prozesse effizient kombinieren lassen.“

Produktivität entsteht heute nicht mehr isoliert an der Maschine, sondern im Zusammenspiel aus leistungsfähiger Hardware, durchdachter Automation und intelligenter Software. Hochdynamische Fertigungstechnologien, flexible Robotiklösungen, Digitale Zwillinge und KI-gestützte Optimierungstools greifen ineinander und schaffen durchgängige Prozessketten. Genau dieses vernetzte Denken prägt das Messegeschehen in Wels und zeigt, wie sich Wettbewerbsfähigkeit nachhaltig absichern lässt.

Bystronic Mobile Bending Cell: Die kompakte Kombination aus ByBend Star 80 und Biegeroboter ermöglicht den schnellen Wechsel zwischen manueller und automatisierter Fertigung.

Bystronic Mobile Bending Cell: Die kompakte Kombination aus ByBend Star 80 und Biegeroboter ermöglicht den schnellen Wechsel zwischen manueller und automatisierter Fertigung.

Harald Kampenhuber
Vertriebsleiter, Trumpf Maschinen Austria GmbH

„Moderne Blechbearbeitung muss ganzheitlich gedacht werden – von der Maschine bis zur vernetzten Smart Factory. Auf der Intertool X Schweissen zeigen wir, wie sich Produktivität, Energieeffizienz und digitale Prozesse intelligent verbinden lassen.

Flexibilität in der Blechbearbeitung

Die Bystronic Austria GmbH zeigt daher mit der Mobile Bending Cell auf Basis der ByBend Star 80 ein besonders flexibles Konzept. Die kompakte Abkantpresse lässt sich bei Bedarf um einen Biegeroboter erweitern und ermöglicht so den schnellen Wechsel zwischen manueller und automatisierter Fertigung. Während komplexe Einzelteile oder Kleinserien manuell gebogen werden, übernimmt bei größeren Stückzahlen die Robotik – und das mit minimalem Umrüstaufwand. „Plug and bend“ lautet das Prinzip: Innerhalb von weniger als zehn Minuten ist der Wechsel von Hand- auf Automatikbetrieb realisiert. Mit Biegegeschwindigkeiten von über 20 mm/s und der ByMotion-Steuerung erreicht die Anlage eine hohe Dynamik bei gleichzeitig kompakter Bauweise. Darüber hinaus präsentiert Bystronic seine leistungsstarke Software BySoft Suite, die den gesamten End-to-End-Prozess abdeckt. „Mit unseren Lösungen in den Bereichen Laserschneiden und Biegen sowie deren Automatisierung und Digitalisierung helfen wir blechbearbeitenden Betrieben, eine unübertroffene Produktivität zu erreichen“, fasst Alexander Marx, Area Sales Manager, Bystronic, zusammen.

Die Trumpf Maschinen Austria GmbH wiederum präsentiert, wie seine modernen Technologien die Arbeit in der Produktion leichter machen: von smarten Laser- und Blechbearbeitungsmaschinen über kompakte Biegelösungen bis zu einfachen, datenbasierten Abläufen, die Zeit und Material sparen. „Unser Angebot spannt den Bogen von preiswerten Einstiegsmaschinen bis zur Smart Factory“, so Trumpf-Vertriebsleiter Harald Kampenhuber. Fachbesucher können live erleben, wie die Laserschneidmaschine TruLaser 1030 fiber, die Abkantpresse TruBend 3130, das Markiersystem TruMark Station 5000, die Programmiersoftware TruTops Boost und TruServices als integriertes System zusammenwirken, um die Produktion in Richtung Zukunft zu transformieren. Vermehrt bietet Trumpf auch KI-gestützte Funktionen: Im Blechzuschnitt analysieret etwa der Cutting Assistant Schnittdaten und optimiert Parameter in Echtzeit – für konstante Qualität, reduzierte Materialverbräuche und stabile Prozesse. Damit wird deutlich, dass auch in der Blechbearbeitung Automatisierung und digitale Tools integraler Bestandteil zukunftsfähiger Fertigungskonzepte sind.

Intertool X Schweissen 2026 vom 21. bis 24. April: Bühne für zukunftsweisende Fertigungstechnologien.

Intertool X Schweissen 2026 vom 21. bis 24. April: Bühne für zukunftsweisende Fertigungstechnologien.

Heinz Stephan
Geschäftsführer Österreich, EWM Hightec Welding GmbH

„Die Messe bietet die ideale Gelegenheit, technologische Entwicklungen live zu präsentieren, konkrete Projekte zu besprechen und wertvolle Impulse aus dem Markt aufzunehmen. Dialog und partnerschaftliche Zusammenarbeit sind der Schlüssel zum Erfolg.“

Innovative Schweißprozesse und digitales Schweißmanagement

Digitale Prozessregelung und intelligente Invertertechnik bilden das Fundament moderner Lichtbogenschweißverfahren. Ziel ist es, Produktivität, Nahtqualität und Reproduzierbarkeit gleichermaßen zu steigern. In Wels zeigen führende Anbieter, wie sich diese Ziele mit innovativer Stromquellentechnologie, intelligenten Robotiklösungen und durchgängiger Digitalisierung erreichen lassen.

EWM demonstriert auf der Messe, was moderne Schweißtechnik heute leisten kann. Neben Live-Vorführungen mit den neuesten Schweißgeräten stehen auch Automatisierungskonzepte wie etwa der Schweißprozess EWM React im Fokus. Mittels aktiver Drahtbewegung ermöglicht dieser innovative MIG/MAG-Prozess ein Höchstmaß an Kontrolle beim automatisierten Schweißen. Die Kombination aus digitaler Schweißprozessregelung und einem hochdynamischen Brennerantrieb gewährleistet, dass der Schweißtropfen kontrolliert in das Schmelzbad übergeht. Durch die Regulierung der Schweißspannung und des Schweißstroms sowie eine gesteuerte Vor- und Rückbewegung des Drahts werden dabei spritzerfreie Ergebnisse bei höchster Prozessstabilität erzielt. „Anwender erreichen damit um bis zu 100 Prozent schnellere Schweißgeschwindigkeiten und deutlich hochwertigere Ergebnisse im Vergleich zu herkömmlichen Kurzlichtbogenprozessen“, erläutert Heinz Stephan, Geschäftsführer von EWM Österreich.

Einen weiteren Messeschwerpunkt setzt EWM mit dem weiterentwickelten Schweißmanagementsystem ewm Xnet. Für eine vollständige digitale Rückverfolgbarkeit werden Produktions- und Verbrauchsdaten in Echtzeit erfasst, Schweißparameter dokumentiert und mit Sollwerten abgeglichen. Abweichungen lassen sich dadurch frühzeitig erkennen – eine zentrale Voraussetzung für normgerechte Dokumentation und Qualitätssicherung im Sinne von Welding 4.0. „Die Intertool X Schweissen bietet die ideale Gelegenheit, technologische Entwicklungen live zu präsentieren, konkrete Projekte zu besprechen und wertvolle Impulse aus dem Markt aufzunehmen. Darüber hinaus möchten wir gemeinsam mit Kunden und Partnern unser 20-jähriges Jubiläum von EWM Österreich gebührend feiern“, so Heinz Stephan.

Auch Esab bringt mit seiner neuesten Produktlinie Power Line-Up leistungsstarke Schweißlösungen nach Wels. Die Warrior Edge DX steht beispielsweise für Höchstleistung im Multiprozess-Schweißen, bei der Anwender von höchster Produktivität, ausgezeichnetem Lichtbogenverhalten und intuitiver Bedienung über smarte Anzeigen profitieren. Während die Rustler EM 350Cw Syn Pulse mit optimierten Kennlinien für alle gängigen Werkstoffe und einem robusten 4-Rollen-Drahtvorschub saubere, kontrollierte MIG/MAG-Ergebnisse auch im Dauerbetrieb liefert, bietet die Rogue ET 230 AC/DC mit vier AC-Wellenformen und Pulssteuerung bis 200 Hz beim WIG-Schweißen volle Kontrolle über Wärmeeintrag, Nahtgeometrie und Schweißbadführung. Ideal für Aluminium, Edelstahl, dünne Bleche und anspruchsvolle Präzisionsarbeiten. „Auf der Intertool X Schweissen treffen wir die Entscheider und Techniker, die genau wissen, wo der Schuh drückt. Wir sind hier, um zuzuhören und direkt am Objekt zu zeigen, dass wir die passende Antwort auf den Fachkräftemangel und den Kostendruck in der Fertigung haben“, versichert Josef Wolf, Sales Engineer bei Esab.

Trumpf TruLaser 1030 fiber: kompakte Laserschneidmaschine für dünne bis mittelstarke Bleche.

Trumpf TruLaser 1030 fiber: kompakte Laserschneidmaschine für dünne bis mittelstarke Bleche.

Markus Fichtinger
Geschäftsführer, Invertech GmbH

„Auf der Intertool X Schweißen erhalten wir im direkten Austausch mit den Anwendern wertvolle Einblicke in ihre aktuellen Herausforderungen. Dieses Feedback ermöglicht es uns, Kunden noch gezielter zu unterstützen.“

Handgeführtes Laserschweißen: Mit Sicherheit perfekte Schweißnähte

Als besonderes Messehighlight präsentiert Esab mit dem Dueler EHL 1500 seinen ersten handgeführten, luftgekühlten 1.500 W-Laserschweißer. „Dank integriertem Drahtvorschub und geringer Wärmeeinbringung ermöglicht er erstklassige, verzugsarme und ästhetisch perfekte Schweißnähte bei einer Vielzahl von Metallen – von Stahl bis Titan. Und das bis zu viermal schneller als TIG und zweimal schneller als MIG“, betont Wolf.

Das handgeführte Laserschweißen etabliert sich zunehmend als produktive Alternative zu klassischen Verfahren, vorausgesetzt es werden die notwendigen Sicherheitsvorkehrungen eingehalten und die Prozessparameter stimmen. Messer Austria beleuchtet das Thema in Wels aus einer anderen Perspektive: der Gasversorgung. „Die derzeit von Geräteherstellern hauptsächlich als Schweißschutzgas empfohlenen Argon 5.0 und Stickstoff 5.0 sind nicht bei allen Werkstoffen optimal. Wir haben spezielle Gasmischungen entwickelt, um Bindefehler und Porenbildung deutlich zu minimieren“, erklärt Jürgen Steiner, Head of Marketing & Communications bei Messer Austria. In einer Schweißkabine am Messestand werden die Ergebnisse mit diesen speziell entwickelten Schutzgasgemischen live zu sehen sein. „Auf der Messe erfahren wir aus erster Hand, mit welchen Herausforderungen die Anwender konfrontiert sind. Das ermöglicht es uns, zielgerichtete Lösungen zu entwickeln und unsere Kunden optimal zu unterstützen“, bringt es Steiner auf den Punkt.

Über ebenfalls höchste Kompetenz und viel Erfahrung beim handgeführten Laserschweißen verfügen Invertech und sein Partner KBM, die gemeinsam mit dem FlexiWeld ein bereits in der Praxis vielfach bewährtes Handlaserschweißsystem präsentieren. „Das Gerät überzeugt mit beeindruckender Geschwindigkeit, Einfachheit und außergewöhnlichen Qualitätsergebnissen“, berichtet Invertech-Geschäftsführer Markus Fichtinger. Die fortschrittliche Technologie ermöglicht das nahtlose Fügen von Materialien mit unterschiedlichen Dicken, reflektierenden Oberflächen und unterschiedlichen Zusammensetzungen. „Sämtliche KBM-Laserschweißgeräte sind CE-zertifiziert und zu 100 Prozent sicher. Wir bieten selbstverständlich auch die für den Schweißer notwendige Schutzausrüstung. Zudem vertreiben wir die handgeführten Laserschweißmaschinen ausschließlich in Kombination mit vollintegrierten Laserschutzkabinen“, ergänzt Fichtinger. Dass die Geräte von KBM zudem für automatisierte Laseranwendungen eingesetzt werden können, wird am Messestand in einer Schutzkabine mit einem Roboter demonstriert.

Highlight am EWM-Messestand: Der innovative Schweißprozess EWM React wird live präsentiert.

Highlight am EWM-Messestand: Der innovative Schweißprozess EWM React wird live präsentiert.

Harald Scherleitner
CSO Business Unit Perfect Welding, Fronius International GmbH

„Die Intertool X Schweissen ist ein zentraler Treffpunkt für die Branche und damit genau der richtige Rahmen, um zu zeigen, wohin sich die Schweißtechnik sowohl im manuellen als auch im automatisierten Bereich entwickelt.“

Schweißautomatisierung: Flexibilität ab Losgröße 1

Automatisierung ist längst nicht mehr nur Großserien vorbehalten. Flexible, einfach zu bedienende Systeme ermöglichen wirtschaftliches Schweißen bereits ab Losgröße 1. Daher stehen bei Invertech in Wels auch die Lorch Cobot Welding Solutions im Fokus, die mit zahlreichen neuen Funktionen die Produktivität und Qualität in der automatisierten Schweißfertigung nochmals deutlich steigern. Des Weiteren werden kollaborierende Roboterlösungen von Universal Robots vorgestellt, mit denen Anwender intelligent, sicher und schnell automatisieren können – von hochkomplexen Schweißanwendungen und präzisen Handhabungsaufgaben bis hin zu detaillierten Inspektionen. „Auf der Messe erhalten wir im direkten Austausch mit den Anwendern wertvolle Einblicke in ihre aktuellen Herausforderungen. Dieses Feedback aus erster Hand erleichtert es, unsere Kunden noch gezielter zu unterstützen“, ist Markus Fichtinger voller Vorfreude.

Ein besonderes Messe-Highlight zum Thema Automatisierung bzw. Digitalisierung ist die von Fronius veranstaltete Welding Challenge Mensch vs. Roboter, bei der Besucher am Welducation Simulator gegen einen Schweiß-Cobot antreten. Entwickelt für die Schweißausbildung können mit dem Welducation Simulator von Fronius komplexe Schweißprozesse realitätsnah simuliert werden. Schweißanfänger können Anwendungen mit virtuellem Training unbegrenzt wiederholen, ihre Skills in einer sicheren Umgebung verbessern und so aus Fehlern lernen. Dies bereitet sie optimal auf reale Schweißsituationen vor. Die Verwendung von AR-Technologie, der Einsatz realer Schweißbrenner und das Gehäuse eines echten Schweißgerätes ermöglichen dabei eine reale Schweißsimulation.

Esab bringt mit seiner neuesten Produktlinie Power Line-Up leistungsstarke Schweißlösungen nach Wels.

Esab bringt mit seiner neuesten Produktlinie Power Line-Up leistungsstarke Schweißlösungen nach Wels.

Martin Moosbacher
Vertrieb, ABB Robotics Austria GmbH

„Die Messe ist für ABB Robotics ein Highlight im Messekalender 2026 und eine einmalige Möglichkeit, unsere breite Lösungskompetenz in der Robotik zu präsentieren und sich in Fachgesprächen austauschen zu können.“

Cobots vs. Industrieroboter

Mit seiner Cobot-Schweißzelle zeigt Fronius zudem, wie einfach sich reproduzierbare Schweißnähte in hoher Qualität automatisiert realisieren lassen. Die Bedienung ist in wenigen Stunden erlernt. Programmierkenntnisse sind dafür nicht erforderlich. Anlernkräfte können die Schweißcobots im Nu bedienen und entlasten Schweißfachkräfte maßgeblich. „Wir bieten konkrete Lösungen für den Produktionsalltag und Unterstützung bei der Bewältigung des Fachkräftemangels – heute und in Zukunft“, so Wolfgang Oberroither, Sales Director Austria bei Fronius. Darüber hinaus können sich die Fachbesucher in Wels auf die umfassende Expertise eines weltweit führenden Anbieters von Robotiklösungen freuen. Denn ABB Robotics präsentiert sowohl eine klassische Schweißzelle mit einem Industrieroboter und Schweißtisch als auch eine Lösung mit dem kollaborativen GoFa-Cobot, der sich besonders einfach einrichten und programmieren lässt. „Für uns ist die Intertool X Schweissen ein Highlight im Messekalender. Sie bietet eine einmalige Möglichkeit, unsere breite Lösungskompetenz zu präsentieren und sich mit Kunden, Anwendern und Interessenten in Fachgesprächen austauschen zu können“, bemerkt Martin Moosbacher von ABB Robotics Austria.

Wie einfach die Offline-Programmierung auch bei hochkomplexen Roboterschweißzellen funktionieren kann, zeigt ArcNC mit seiner fortschrittlichen Schweißsoftware am Messestand von Feiba Engineering & Plants. Ohne jegliche Roboterprogrammierkenntnisse können damit über eine rein grafische Bedienoberfläche überaus einfach die Programme für den Schweißroboter erstellt werden. „Wir haben ArcNC für Schweißer entwickelt, die sich weder um Achsbewegungen noch um Robotersingularitäten kümmern wollen. Die Software findet potenzielle Schweißnähte und errechnet die Schweißbahnen und sämtliche Nebenbewegungen in der Roboterschweißzelle vollautomatisch und kollisionsfrei“, verdeutlicht Daniel Pichler, Vertriebsleiter von ArcNC. Für die Programmierung hoch automatisierter Roboteranlagen mit beispielsweise externen Achsen und Positioniertischen benötigen Unternehmen eigentlich einen Roboterspezialisten, der sowohl umfangreiche Roboterprogrammierkenntnisse als auch entsprechendes Know-how in der Schweißtechnik hat. „Mit ArcNC eben genau nicht. Darum hat die Software durchaus das Potenzial, zum Gamechanger in der Welt des Roboterschweißens zu werden“, zeigt sich Daniel Pichler zuversichtlich.

KBM-Geräte können sowohl für das handgeführte Laserschweißen als auch für automatisierte Anwendungen eingesetzt werden.

KBM-Geräte können sowohl für das handgeführte Laserschweißen als auch für automatisierte Anwendungen eingesetzt werden.

Josef Wolf
Sales Engineer, Esab GmbH

„Auf der Intertool X Schweissen treffen wir diejenigen, die genau wissen, wo der Schuh drückt. Wir sind dort, um zuzuhören und direkt am Objekt zu zeigen, dass wir die passende Antwort auf den Fachkräftemangel und den Kostendruck in der Fertigung haben.“

Gesundheit der Mitarbeiter im Vordergrund

Mit verschärften Grenzwerten rücken Absaugtechnik, Hallenluftreinigung und persönliche Schutzausrüstung stärker denn je in den Fokus. Beispielsweise wird die Gefährlichkeit von Mangan, gestützt durch arbeitsmedizinische Studien, nunmehr durch den Gesetzgeber deutlich höher eingeschätzt. Die Absenkung der zulässigen Mangankonzentration am Arbeitsplatz (Gefahrenstoffverordnung 2025) stellt viele metallverarbeitende Betriebe vor neue Herausforderungen. Denn insbesondere beim Schweißen entstehen krebserregende, manganhaltige Aerosole. In vielen Fällen reichen bisherige Maßnahmen nicht mehr aus, um die neuen Grenzwerte sicher einzuhalten. Aigner hat darauf reagiert und präsentiert auf der Messe mit dem basicAIR vac eine technischen Weltneuheit: Das neue Konzept ermöglicht die Einhaltung der Mangan-Grenzwerte und nimmt zugleich aktuelle Anforderungen in der Industrie, insbesondere im Hinblick auf Kosteneffizienz, Flexibilität und Energiekostenoptimierung, mit auf. „Die Messe dient als Plattform, um einem breiten Fachpublikum eben solche neuen Lösungen vorzustellen und den Austausch mit Anwendern zu fördern. Innovationen wie der basicAIR vac zeigen, wie sich Lufttechnik kontinuierlich weiterentwickelt, um den steigenden Anforderungen moderner Produktionsprozesse gerecht zu werden“, so Helmut Kraus, Geschäftsführer der Aigner GmbH.

Auch Zehnder Clean Air Solutions kann zusätzlich zu seinen bewährten Luftreinigungssystemen auf der Intertool X Schweissen mit einer Produktneuheit aufwarten: dem Zehnder-Luftreiniger CleanAir Max. Neben einer intelligenten Steuerung für eine automatische, bedarfsgerechte Luftreinigung erhalten Anwender damit auch Zugang zu einem übersichtlichen Dashboard, wo sie aktuelle und historische Daten zu Feinstaubbelastung oder Energieverbrauch stets abrufen können. Zehnder ist in 25 Ländern vertreten und hat bei mehr als 3.500 Kunden seine Luftreinigungssysteme erfolgreich im Einsatz. Für Harald Schuster, Country Manager Austria von Zehnder Clean Air Solutions, ist die Teilnahme an der Messe sehr wichtig: „Wir wollen auch in Österreich unseren Bekanntheitsgrad noch weiter steigern. Ziel ist es, qualitativ hochwertige Gespräche zu führen und diese dann beim interessierten Anwender vor Ort zu konkretisieren.“

Invertech zeigt unter anderem die Lorch Cobot Welding Solutions.

Invertech zeigt unter anderem die Lorch Cobot Welding Solutions.

Jürgen Steiner
Head of Marketing & Communications, Messer Austria GmbH

„Auf der Intertool X Schweissen kommen wir mit unterschiedlichen Firmen, Partnern und Anwendern ins Gespräch. Wir erfahren aus erster Hand, mit welchen Herausforderungen sie konfrontiert sind. Mit zielgerichteten Lösungen können wir unsere Kunden optimal unterstützen.“

Für saubere, sichere und effiziente Produktionsprozesse

Ein weiterer Aussteller in diesem Bereich ist Scheuch Ligno, ein Spezialist für flexible Schweißrauchabsaugung, auch mit intelligenter Umschaltung zwischen Um- und Abluftbetrieb. Die Anlagen ermöglichen eine effiziente Wärmerückgewinnung sowie eine bedarfsgerechte Frischluft-Nacherwärmung und tragen so maßgeblich zu einer hohen Luftqualität für die Mitarbeiter und einem angenehmen Hallenklima bei. Quellluftauslässe sorgen für die zugfreie Einbringung von Frischluft direkt im Arbeitsbereich und stellen zudem die Einhaltung der MAK-Werte sicher. Auf der Messe wird unter anderem ein Quellluftauslass präsentiert. Besucher erhalten so die Möglichkeit, sich persönlich von der robusten und lufttechnisch optimierten Konstruktion zu überzeugen. „Die Intertool X Schweißen ist für uns eine ideale Plattform, um unsere Lösungen rund um die Schweißrauchabsaugung zu präsentieren. Wir freuen uns auf viele interessante Gespräche“, so Rene Stockinger, Head of Sales bei Scheuch Ligno.

Auch Dustcontrol freut sich, 2026 in Wels wieder vertreten zu sein. Der Spezialist für industrielle Absaugtechnik präsentiert innovative Lösungen für saubere, sichere und effiziente Produktionsprozesse in der Metallbe- und verarbeitung. Beispielsweise werden auf dem Messestand leistungsstarke, mobile Absauganlagen für flexible Einsätze an wechselnden Arbeitsplätzen gezeigt. Auch zentrale Absaugsysteme für Produktionshallen mit mehreren Bearbeitungsmaschinen werden vorgestellt. Selbstverständlich sind auch Lösungen für Späne-, Schleifstaub- und Feinstaubabsaugung und energieeffiziente Filtersysteme mit optimierter Luftführung zur Senkung der Betriebskosten ein Thema. Zudem bietet Dustcontrol intelligente Steuerungs- und Überwachungslösungen zur Prozessoptimierung und Wartungsplanung. „Mit unseren Absaugsystemen leisten wir einen wesentlichen Beitrag zu sauberen Produktionsbedingungen und zur Einhaltung gesetzlicher Vorgaben. Die Messe ermöglicht uns, unsere Kompetenz als Lösungsanbieter für ganzheitliche Absaugkonzepte zu unterstreichen. Ziel von Dustcontrol ist es, gemeinsam mit Kunden nachhaltige, wirtschaftliche und sichere Lösungen für die Zukunft der Industrie im Bereich Gesundheit der Mitarbeiter und saubere Produktion zu entwickeln“, fasst Thomas R. Pfister, Country Manager Austria von Dustcontrol, zusammen.

Für die persönliche Schutzausrüstung der Schweißer stellt Optrel, ein führender Anbieter von innovativen Gesichtsschutz- und Atemschutzlösungen, mit sphereX seine Schweißhelme der nächsten Generation vor. Die Weiterentwicklung der bewährten Serie vereint klassisches Design mit den technischen Innovationen moderner Optrel-Helmserien für eine klare und farbrealistische Sicht auf das Schweißbad bei vollem Schutz. Den Blick in die Zukunft gerichtet, sind die sphereX-Schweißhelme mit dem IsoFit® X ausgestattet, das eine einfache und schnelle Montage eines Industrieschutzhelms erlaubt. Auch die Zwei-Positionen-Verschlussfunktion für einen sicher geöffneten oder geschlossenen Helm ist bereits integriert. Darüber hinaus ist der Helm mit der von Optrel entwickelten ShadeTronic®-Technologie ausgestattet, um den Schutz und Komfort beim Schweißen deutlich zu erhöhen. Im Zentrum dieser Technologie steht die elektronische Steuerung der Abdunkelung und Aufhellung der Blendschutzkassette, also die stufenlose Anpassung der Schutzstufe. Dank dieser Funktion kann sich der Schweißer voll auf seine Arbeit konzentrieren, ohne die Einstellungen manuell anpassen zu müssen. „Der Austausch mit unseren Kunden ist uns wichtig. Nur wenn wir ihre Bedürfnisse genau kennen, können wir passend dazu neue PSA-Produkte für den Kopf-, Augen- und Atembereich entwickeln“, betont Emir Mahmutovic, Verkauf Österreich und Südosteuropa bei optrel.

Fronius veranstaltet eine Welding Challenge Mensch vs. Roboter, bei der Besucher am Welducation Simulator gegen einen Schweiß-Cobot antreten.

Fronius veranstaltet eine Welding Challenge Mensch vs. Roboter, bei der Besucher am Welducation Simulator gegen einen Schweiß-Cobot antreten.

Helmut Kraus
Geschäftsführer, Aigner GmbH

„Die Intertool X Schweissen dient als Plattform, um neue technische Ansätze vorzustellen und den Austausch mit Anwendern zu fördern. Wir zeigen, wie sich Lufttechnik kontinuierlich weiterentwickelt, um den steigenden Anforderungen moderner Produktionsprozesse gerecht zu werden.“

Qualitätssicherung und Qualifikation

Der TÜV Süd nutzt die Messe, um seine umfassende Expertise im Bereich Qualitätssicherung, Zertifizierung und Schulungen zu präsentieren. „Wir informieren auf der Messe zu Themen wie Werkstoffzulassungen, Fertigungs- und Bauüberwachungen, Werkstoffprüfungen sowie zur Zertifizierung von Personal in Schweiß- und Herstellerbetrieben“, schildert DI Gerald Bachler, CEO des TÜV Süd in Österreich und Region Zentraleuropa. Ein besonderes Highlight ist dabei die Vorstellung der neuen Kooperation mit dem Wifi OÖ: Seit diesem Jahr bietet das Wifi OÖ IIW-Lehrgänge auch beim TÜV SÜD in Wien an. „Die Messe ist für uns ein zentraler Treffpunkt, um bestehende Netzwerke zu pflegen, neue Kontakte zu knüpfen und wertvolle Impulse aus der Praxis über aktuelle Herausforderungen und zukünftige Entwicklungen in der Schweißtechnik zu erhalten“, fährt Bachler fort.

Fronius veranstaltet eine Welding Challenge Mensch vs. Roboter, bei der Besucher am Welducation Simulator gegen einen Schweiß-Cobot antreten.

Fronius veranstaltet eine Welding Challenge Mensch vs. Roboter, bei der Besucher am Welducation Simulator gegen einen Schweiß-Cobot antreten.

Fachbesucher können sich auch auf die umfassende Expertise von ABB, einem der weltweit führenden Anbieter von Robotiklösungen, freuen.

Fachbesucher können sich auch auf die umfassende Expertise von ABB, einem der weltweit führenden Anbieter von Robotiklösungen, freuen.

Rene Stockinger
Head of Sales, Scheuch Ligno GmbH

„Die Intertool x Schweißen ist für uns eine ideale Plattform, um unsere Lösungen rund um die Schweißrauchabsaugung einem breiten Fachpublikum zu präsentieren. Wir freuen uns auf viele interessante Gespräche.“

Technologie erleben, Zukunft gestalten

Von hochdynamischen Fertigungstechnologien über intelligente Automatisierungslösungen und smarte, digitale Tools bis hin zu innovativen Konzepten für Arbeitssicherheit und Mitarbeitergesundheit wird auf der Messe die gesamte Wertschöpfungskette moderner Blechfertigungen abgebildet. Wels wird damit einmal mehr zur Bühne für zukunftsweisende Technologien und zum Treffpunkt für alle, die ihre Fertigung strategisch weiterentwickeln wollen. Wer sich einen kompakten, praxisnahen Überblick über den Stand der Technik verschaffen will und den direkten Dialog mit Experten aus der Welt der Blechbearbeitung sucht, kommt an der Intertool X Schweissen 2026 also nicht vorbei.

Hallenluftreinigung mit Schweißarbeitsplätzen: Die innovativen Lösungen von Aigner sorgen für saubere Luft in der Werkshalle und reduzieren die Belastung für die Mitarbeiter.

Hallenluftreinigung mit Schweißarbeitsplätzen: Die innovativen Lösungen von Aigner sorgen für saubere Luft in der Werkshalle und reduzieren die Belastung für die Mitarbeiter.

Zehnder Clean Air Solutions präsentiert auf der Messe seine bewährten Luftreinigungssysteme.

Zehnder Clean Air Solutions präsentiert auf der Messe seine bewährten Luftreinigungssysteme.

Quellluftauslässe von Scheuch Ligno sorgen für die zugfreie Einbringung von Frischluft direkt im Arbeitsbereich und stellen zudem die Einhaltung der MAK-Werte sicher.

Quellluftauslässe von Scheuch Ligno sorgen für die zugfreie Einbringung von Frischluft direkt im Arbeitsbereich und stellen zudem die Einhaltung der MAK-Werte sicher.

Thomas R. Pfister
Country Manager Austria der Dustcontrol GmbH

„Die Intertool x Schweissen ermöglicht uns, unsere Kompetenz als Lösungsanbieter für ganzheitliche Absaugkonzepte zu unterstreichen. Unser Ziel ist es, gemeinsam nachhaltige, wirtschaftliche und sichere Lösungen für die Zukunft der Industrie in der Mitarbeitergesundheit und sauberen Produktion zu entwickeln.“

www.intertool-schweissen.at

DI Gerald Bachler
CEO des TÜV Süd in Österreich und Region Zentraleuropa

„Die Intertool X Schweissen ist für uns ein zentraler Treffpunkt, um uns auszutauschen, neue Kontakte zu knüpfen und wertvolle Impulse aus der Praxis über aktuelle Herausforderungen und zukünftige Entwicklungen in der Schweißtechnik zu erhalten.“

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