anwenderreportage

Amafilter setzt auf die neue iQS Invertergeneration von Lorch

Das Werk von Amafilter im niederländischen Lochem zieht nach dem Premiereneinsatz der neuen iQS-Serie von Lorch Schweißtechnik eine durchweg positive Bilanz. Als eines der ersten Unternehmen hat der Spezialist drei Anlagen der neuen Generation in den Produktionsprozess integriert und damit überzeugende Ergebnisse erzielt.

Erfordert höchstes Schweiß-Knowhow: die Fertigung der Behälter zur Fest-Flüssig-Filtration aus Edelstahl. Amafilter setzt dabei im Werk in Lochem (Niederlande) auf die neueste MIG-MAG-Schweißtechnologie von Lorch: der iQS.

Erfordert höchstes Schweiß-Knowhow: die Fertigung der Behälter zur Fest-Flüssig-Filtration aus Edelstahl. Amafilter setzt dabei im Werk in Lochem (Niederlande) auf die neueste MIG-MAG-Schweißtechnologie von Lorch: der iQS.

Anwender: Amafilter

Amafilter ist heute Teil der Filtration Group und entwickelt und produziert seit den 1930er Jahren Feststoff-Flüssigkeits-Filtrationssysteme für die Lebensmittel- und Getränkeindustrie sowie die Chemie- und Mineralienindustrie.

https://www.amafiltration.com

Filtration Group BV - Amafilter
Hanzeweg 21
NL-7241CS Lochem, Gelderland
https://www.amafiltration.com

Mit Schweißgeräten von Lorch arbeitet die Produktion von Amafilter schon seit mehr als drei Jahren und ist mit den Anlagen äußerst zufrieden. Bei der Neuanschaffung weiterer Geräte entschied man sich für die ganz neuen Flaggschiffe von Lorch. Im täglichen Einsatz bieten sie Vorteile, wie eine extrem hohe Schweißperformance, eine einfache Bedienung und zahlreiche neue digitale Features, die die Schweißarbeit nochmals effizienter und effektiver machen.

Hightechprodukte für die Chemie-, Lebensmittel- und Bergbaubranche: Die Druckbehälter erreichen bis zu zwei Meter Durchmesser und müssen teilweise einem Druck von 
sechs bar standhalten.

Hightechprodukte für die Chemie-, Lebensmittel- und Bergbaubranche: Die Druckbehälter erreichen bis zu zwei Meter Durchmesser und müssen teilweise einem Druck von sechs bar standhalten.

Hohe Anforderungen an eine sichere und saubere Schweißnaht

Spezialisiert hat sich das Unternehmen auf die Entwicklung und Herstellung von Filtrationsanlagen zur Trennung von Feststoffen in Flüssigkeiten. Gefertigt werden Druckbehälter in verschiedensten Größen – von einem Durchmesser mit 219 Millimetern bis zu zwei Metern, die einem Innendruck von -1 bar bis zu 6 bar und Temperaturen von -10 bis 150 Grad Celsius standhalten. Da Amafilter hauptsächlich Filtrationslösungen für Unternehmen aus den Bereichen Lebensmittel und Getränke, Chemie, Biokraftstoffe und Schwefel anbietet, sind vorwiegend rostfreie Stähle (V2A, V4A, Duplex und Super Duplex) im Einsatz, was die Anforderungen an den Schweißer nochmals deutlich erhöht. Die Blechstärken liegen je nach Größe des Bauteils zwischen 5 und 12 Millimetern.

Etwa 200 Filteranlagen werden pro Jahr am Standort Lochem gefertigt, 70 Prozent der Schweißnähte werden dabei per Hand geschweißt. „Für unsere hohen Anforderungen an eine sichere und saubere Schweißnaht ist ein stabiler Lichtbogen extrem wichtig. Den liefert die iQS perfekt“, so Brouwer. Durch den Einsatz einer neuen Invertergeneration bei der iQS-Serie laufen die einzelnen Prozesse noch stabiler und ruhiger. Der Schweißer kann die Parameter stufenlos einstellen und den perfekten Arbeitspunkt auswählen. So wird die Qualität der Schweißnaht verbessert und die Nacharbeit minimiert. Dank der neu entwickelten RCS-Technologie (Rapid Current Shutdown) ist auch das Schweißen im Kurzlichtbogen einfacher geworden. Das Schweißbad lässt sich besser kontrollieren, so dass sich auch sehr dünne Bleche besser verschweißen lassen und der Prozess sauber und spritzerarm verläuft.

Wegen der höheren Schweißtemperaturen und der hohen Wärmeleitfähigkeit der Edelstähle wird bei Amafilter ausschließlich im Pulsverfahren geschweißt. Die iQS liefert hier einen besonders stabilen Lichtbogen und auch die Wärmeeinbringung lässt sich optimal einstellen, was zu weniger Nacharbeit und zu exzellenten Schweißnähten führt. Nick Imhoff, Schweißer bei Amafilter, ist denn auch begeistert: „Mit der iQS hat das Pulsen eine neue Stufe erreicht.“

Exzellente Schweißnähte sind die Voraussetzung bei jedem Bauteil. Dank exzellenter Pulstechnik und stabilem Lichtbogen, wie sie die neue iQS bietet, sind auch die hohen Anforderungen von Edelstahl kein Problem beim Schweißen.

Exzellente Schweißnähte sind die Voraussetzung bei jedem Bauteil. Dank exzellenter Pulstechnik und stabilem Lichtbogen, wie sie die neue iQS bietet, sind auch die hohen Anforderungen von Edelstahl kein Problem beim Schweißen.

Hochmotiviertes Schweißerteam

Den Umgang mit den neuen Anlagen haben die Schweißer schnell erlernt. „Die iQS bietet eine Menge an Funktionen, das Bedienfeld ist aber auf das Wesentliche reduziert und sehr verständlich aufgebaut, da konnten wir schon nach kurzer Schulung mit dem Schweißen loslegen“, so Brouwer. Das bereits bewährte Bedienkonzept früherer Lorch Anlagen wurde für die iQS-Serie nochmals optimiert. Das Smart-Cockpit bietet stets einen klaren Überblick über die aktuellen Einstellungen und Zusatzinfos und die Software zeigt nur passende Draht-/ Gas-/ Materialkombinationen und relevante Einstellungen für den Prozess an. Auf eine Vielzahl an Untermenüs wurde verzichtet und zur leichten Wiedererkennung die Symbolik bereits bekannter Piktogramme übernommen. Für unterschiedlichste Einstellungen können Erklärungstexte eingeblendet werden, die dem Schweißer die Durchführung der Schweißaufgabe vereinfachen. Ein hochwertiges und 7-Zoll großes TFT-Display sorgt dabei für gute Lesbarkeit und bietet auch aus größerer Distanz stets den Überblick über alle wichtigen Parameter. „Gerade unsere jungen Schweißer sind ganz begeistert von der neuen Bedienoberfläche und sind hochmotiviert die verschiedenen Möglichkeiten der Anlage auszutesten“, erzählt Brouwer. Hilfreich für das 20-köpfige, international aufgestellte Schweißerteam ist auch das Sprachprogramm mit zwölf verschiedenen Fremdsprachen, das je nach Bedarf eingestellt werden kann. „Das erleichtert die Zusammenarbeit und Kommunikation für uns deutlich“, so Brouwer.

Komplexe Anflanschungen, extrem hohe Sicherheitsstandards: 70 Prozent aller Schweißnähte werden bei Amafilter immer noch von Hand geschweißt.

Komplexe Anflanschungen, extrem hohe Sicherheitsstandards: 70 Prozent aller Schweißnähte werden bei Amafilter immer noch von Hand geschweißt.

Geringes Gewicht, schlanker Griff

Beste Noten erhält auch der neue iQ LMS Performance Brenner, der serienmäßig mit der neuen iQS ausgeliefert wird. Ausgestattet mit einem Multi-Kugelgelenk und einem schlanken, ergonomisch geformten Griff ist er maximal beweglich und liegt perfekt in der Hand. Dank zusätzlichem Display direkt am Brenner haben die Schweißer die wichtigsten Parameter stets im Blick und mit dem neuen Lorch Zentralanschluss mit Steck- und Drucktastentechnik ist der Brennerwechsel so einfach wie noch nie. Optimal ausgelegt für das Pulsschweißen garantiert er einen stabilen und ruhigen Lichtbogen und minimiert die Anlauffarben beim Edelstahlschweißen. „Geringes Gewicht, schlanker Brennergriff, alle Hauptparameter im Griff – unsere Schweißer“, bilanziert Rutger Brouwer, „sind mit dem neuen Brenner sehr zufrieden.“ Wichtig für ein Unternehmen, das für optimale Arbeitsbedingungen sorgen möchte.

Bestnoten: Schlanker Brennergriff, stabiler und ruhiger Lichtbogen, perfekte Gasabdeckung: der neue iQ LMS Performance Brenner, der serienmäßig mit der iQS ausgeliefert wird, trägt zu einem optimalen Schweißergebnis und einem ermüdungsfreien Arbeiten bei.

Bestnoten: Schlanker Brennergriff, stabiler und ruhiger Lichtbogen, perfekte Gasabdeckung: der neue iQ LMS Performance Brenner, der serienmäßig mit der iQS ausgeliefert wird, trägt zu einem optimalen Schweißergebnis und einem ermüdungsfreien Arbeiten bei.

Vernetzte Schweißtechnik

Großes Potenzial sieht Brouwer in der nochmals deutlich vereinfachten Vernetzung. So verfügt die iQS neben einem Ethernetanschluss über ein serienmäßig implementiertes WLAN (WLAN-on-board) und einen direkten Zugang zum Internetportal Lorch Connect. Neue Schweißprozesse oder Testversionen von Kennlinien können jetzt schnell und einfach – auch im aktiven Fertigungsprozess – aufgespielt werden. Damit ist die Anlage auch in Zukunft immer auf dem neuesten Stand. Zudem können Schweißdaten wie Einschaltdauer, Schweißzeit und Schweißparameter direkt ausgelesen und ausgewertet werden. „Das bringt dem Unternehmen viele Vorteile. Die Anlage garantiert uns nicht nur aufgrund ihrer hohen Flexibilität und Updatemöglichkeiten eine große Zukunftssicherheit. Auch die automatische Schweißdatendokumentation verspricht gerade in unserem prüfpflichtigen Bereich noch mehr Sicherheit und ist auch deutlich komfortabler als die bisherige händische Dokumentation.“ Aber auch in Bezug auf den Service der Maschinen sieht er einen großen Benefit: „Wenn es ein Problem mit der Anlage gibt, kann vieles in Zukunft auch ohne Weiteres digital gelöst werden und wir verlieren nicht unnötig Zeit und können unsere Arbeit noch schneller fortsetzen.“

Die Installation der iQS übernahm mit der Firma Lasmeesters ein Lorch Schweißtechnik Center vor Ort. Lasmeesters mit Sitz im Eibergen betreut das Unternehmen schon seit vielen Jahren und ist auch für die Wartung der Schweißanlagen zuständig. „Wir sind sehr zufrieden, einen Lorch Partner in so direkter Nähe zu haben. Hier finden wir fachkompetente Beratung und wenn wir ein Problem haben, wird es sofort gelöst“, lobt Brouwer. Arnold Prinsen von Lasmeesters ist sich zudem sicher: „Mit der iQS von Lorch können wir unseren Kunden eine Schweißanlage bieten, die aufgrund ihrer Möglichkeiten derzeit auf dem Markt einzigartig ist.“

Für Amafilter eröffnet sich mit der neuen Invertergeneration von Lorch noch eine weitere Chance. Bisher schweißt das Unternehmen die Grundnähte im anspruchsvollen und zeitaufwendigen WIG-Verfahren, um die erforderliche Qualität der Schweißnähte für die Druckbehälter zu erreichen. Hier will man in Zukunft in Zusammenarbeit mit Lorch auf das wesentlich schnellere und einfachere MAG-Verfahren umstellen. Die Schweißarbeiten können dann mit einer Anlage erledigt werden. Ein Maschinenwechsel entfällt und es ergibt sich eine deutliche Zeit- und Kostenersparnis.

Sind begeistert von der Schweißperformance der neuen iQS von Lorch Schweißtechnik:  Rutger Brouwers, Quality Control Engineer, Patrick Berenpas, Plant Manager, und Nick Imhoff, Schweißer (v.l.n.r.).

Sind begeistert von der Schweißperformance der neuen iQS von Lorch Schweißtechnik: Rutger Brouwers, Quality Control Engineer, Patrick Berenpas, Plant Manager, und Nick Imhoff, Schweißer (v.l.n.r.).

Schweißperformance, die ihresgleichen sucht

Das Potenzial dafür bietet die iQS: Herzstück und absolutes Highlight der neuen Geräteplattform ist die innovative und zum Patent angemeldete Smart Process Control Engine (SPC). Die von Lorch entwickelte High-End Technologie ermöglicht es, Schweißprozesse schneller zu entwickeln und auf die Anlage zu übertragen. Rutger Brouwer: „Von der Qualität und den Möglichkeiten der iQS sind wir absolut beeindruckt. Sie bietet eine Schweißperformance, die ihresgleichen sucht und ist dabei einfach zu bedienen. Und sie gibt uns aufgrund ihrer digitalen Möglichkeiten die Sicherheit, auch in Zukunft für die sich stetig ändernden Marktanforderungen bestens gewappnet zu sein.“

Filtern

Suchbegriff

Unterkategorie

Firmen

Inhaltstyp

Firmentyp

Land