anwenderreportage

Finsterle vertraut beim Handschweißen auf die MicorMIG von Lorch

Bei der Finsterle GmbH im oberschwäbischen Dürmentingen wird vorrangig per Hand geschweißt. Das Unternehmen hat eine Flotte von 20 MicorMIG-Anlagen von Lorch im Einsatz, mit der sie für ihre anspruchsvollen Kunden Baugruppen, vorwiegend aus Feinkornstahl, montagefertig herstellt.

Sehr zufrieden mit der MicorMIG: Markus und Thomas Finsterle, technischer bzw. kaufmännischer Geschäftsführer; Michael Maichle, Schweißfachingenieur und stellvertretender Produktionsleiter und Lukas Kegel, Abteilungsleiter bei der Finsterle  GmbH

Sehr zufrieden mit der MicorMIG: Markus und Thomas Finsterle, technischer bzw. kaufmännischer Geschäftsführer; Michael Maichle, Schweißfachingenieur und stellvertretender Produktionsleiter und Lukas Kegel, Abteilungsleiter bei der Finsterle GmbH

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Aufgabenstellung: Zuverlässige und robuste Maschinen fürs Handschweißen, die hohe Qualität liefern und einfach zu bedienen sind.

Lösung: MicorMIG-Anlagen von Lorch Schweißtechnik.

Nutzen: Hohe Qualität des Lichtbogens (absolut stabil, gut beherrschbar), einfache Bedienung, zahlreiche Schweißprozesse verfügbar, guter Kundenservice.

„Wir brauchen zuverlässige, robuste Maschinen, die hohe Qualität liefern, aber so einfach wie möglich zu bedienen sind“, fasst Markus Finsterle, technischer Geschäftsführer der Finsterle GmbH, die Anforderungen an seine Schweißanlagen zusammen. „Mit der MicorMIG von Lorch sind wir da sehr gut aufgestellt“, lautet sein Fazit nach fast drei Jahren Einsatzzeit.

Seit 35 Jahren arbeitet das Unternehmen, das heute an die 120 Mitarbeiter zählt, für Kunden aus den Bereichen Sonderfahrzeug- und Kranbau sowie Maschinen- und Anlagenbau. Gegründet von Bruno Finsterle und seit 2017 in den Händen der Söhne Markus und Thomas Finsterle, kaufmännischer Geschäftsführer, gehört die Herstellung von Fachwerkkonstruktionen und Komplettbaugruppen inklusive mechanischer Bearbeitung und Lackierung zum Kerngeschäft.

Spezialisiert hat sich Finsterle auf die Verarbeitung von hochfestem Feinkornbaustahl bis S960QL. Er zeichnet sich durch eine wesentlich höhere Zugfestigkeit und Streckgrenze aus als herkömmlicher Stahl. Dadurch können die Bauteile deutlich höheren Belastungen standhalten. Für Konstruktionen im Bereich Kran- Schwerlast- oder Fahrzeugbau ist der Werkstoff ideal, da er möglichst geringes Gewicht bei maxibaler Stabilität gewährleistet.

Sie müssen extrem hohen Belastungen standhalten: die Fachwerkkonstruktionen für Raupen- und Mobilkräne.

Sie müssen extrem hohen Belastungen standhalten: die Fachwerkkonstruktionen für Raupen- und Mobilkräne.

Anwender: Finsterle

Seit 35 Jahren arbeitet das Unternehmen, das heute an die 120 Mitarbeiter zählt, für Kunden aus den Bereichen Sonderfahrzeug- und Kranbau sowie Maschinen- und Anlagenbau. Gegründet von Bruno Finsterle und seit 2017 in den Händen der Söhne Markus und Thomas Finsterle, kaufmännischer Geschäftsführer, gehört die Herstellung von Fachwerkkonstruktionen und Komplettbaugruppen inklusive mechanischer Bearbeitung und Lackierung zum Kerngeschäft. Spezialisiert hat sich Finsterle auf die Verarbeitung von hochfestem Feinkornbaustahl bis S960QL.

Finsterle GmbH
Industriestraße 1
88525 Dürmentingen
https://www.finsterle-gmbh.de/

Handschweißen im Vordergrund

Die Spanne der Werkstücke reicht von Kleinteilen bis hin zu größten Fachwerkkonstruktionen, die schon einmal 25 Tonnen erreichen. Die Fachwerkskonstruktionen für den Kranbau sind aus zahlreichen Blechen aufgebaut, die die Zugänglichkeit zu den Schweißnähten stark einschränkt. Daher wird im Unternehmen fast ausschließlich per Hand geschweißt. „Die Möglichkeiten, unsere Bauteile mit einem Roboter zu schweißen, sind da stark begrenzt und wären von der Programmierung her viel zu aufwendig, zumal unsere Losgrößen bei maximal 15 Stück liegen“, erzählt Michael Maichle, Schweißfachingenieur und stellvertretender Produktionsleiter bei Finsterle.

Entscheidende Auswahlkriterien für die Handschweißanlagen von Lorch war die herausragende Qualität des Lichtbogens und die einfache Bedienung der Maschinen. Bei Fernkornstählen kommt es auf eine absolut exakte Wärmeeinbringung an. Bei zu wenig Wärme neigt der Stahl zu sogenannten Wasserstoffrissen, wird zu warm geschweißt nimmt die Zugfestigkeit des Stahls ab – beides K.O.-Kriterien im sicherheitstechnisch hoch anspruchsvollen Kranbau. Geschweißt wird in Strichraupentechnik, um die Wärme-einbringung so gering wie möglich zu halten. Zudem ist eine definierte Abkühlzeit t8/5 einzuhalten, die die Schweißraupe zum Durchlaufen des Temperaturbereichs von 800 bis 500 °C benötigen darf.

Optimale Schweißlagen und spritzerarme Schweißnähte dank MicorMIG: Die intelligente Regelungstechnik sorgt für ein exzellentes Ergebnis und wenig Nacharbeit.

Optimale Schweißlagen und spritzerarme Schweißnähte dank MicorMIG: Die intelligente Regelungstechnik sorgt für ein exzellentes Ergebnis und wenig Nacharbeit.

Ideale Voraussetzungen

Dank der innovativen und patentierten Micor-Boost-Technologie ist der Pulslichtbogen bei der MicorMIG absolut stabil und lässt sich extrem gut beherrschen – ideale Voraussetzungen für das Handschweißen. Zudem kann der Schweißer über die vorhandene Dynamikregelung (weich, mittel, hart) seinen Schweißvorgang noch individuell anpassen und so die Schweißbedingungen exakt auf das Bauteil oder und die Naht einstellen. Über die vordefinierten Synergic-Schweißprogramme der MicorMIG muss der Schweißer nur Material, Draht, Gas und Schweißprozess auswählen – alle weiteren Parameter werden automatisch angepasst. „Aufgrund der hohen Sicherheitsstandards muss bei uns jede Schweißnaht sitzen und die Parameter müssen stimmen. Da nimmt die Anlage dem Schweißer bereits viel ab und er kann sich ganz auf die Schweißnaht konzentrieren“, so Markus Finsterle.

Ein weiterer Pluspunkt für die MicorMIG ist das klar gestaltete BasicPlus Bedienkonzept, das eine einfache Handhabung der Schweißprozesse ermöglicht. Michael Maichle: „Das Bedienfeld ist schlicht und übersichtlich gehalten und fokussiert sich auf das Wesentliche. Das macht nicht nur die Übergabe in unserem Zweischichtbetrieb einfacher, bei dem sich zwei Schweißer eine Maschine teilen. Auch für neue Mitarbeiter ist dadurch ein schneller und einfacher Einstieg gewährleistet.“ Ein integriertes Sprachprogramm mit zwölf verfügbaren Fremdsprachen erleichtert zudem die Zusammenarbeit mit ausländischen Fachkräften. Ein Aspekt, der aufgrund des vorherrschenden Fachkräftemangels auch bei Finsterle immer wichtiger wird.

Aufgrund der Komplexität der Bauteile wird bei Finsterle fast ausschließlich per Hand geschweißt.

Aufgrund der Komplexität der Bauteile wird bei Finsterle fast ausschließlich per Hand geschweißt.

Sauberes Schweißen

Von Vorteil sind für Finsterle die zahlreichen Schweißprozesse, die die MicorMIG bietet. Hier kann das Unternehmen je nach Anforderung auf spezielle Schweißprozesse zurückgreifen, die die Produktivität deutlich steigern oder das Schweißen spürbar erleichtern. Im Einsatz sind beispielsweise der Prozess SpeedPulse, mit dem spritzerarmes Schweißen ohne aufwendige Nacharbeit über die gesamte Kennlinie möglich ist, oder SpeedArc, der sich durch einen fokussierten Lichtbogen und eine hohe Energiedichte auszeichnet.

Markus Finsterle führt aus: „SpeedArc ist für uns von großem Vorteil. Durch den konzentrierten Lichtbogen und den hohen Einbrand wird auch die Wurzel optimal geschweißt, was für uns enorm wichtig ist. Bei den Materialstärken, die wir bearbeiten, muss schon die erste Lage passen.“ Dank der optimalen Lorch-Regelungstechnik und Feinjustierung des Lichtbogens ist es möglich, wesentlich sauberer beziehungsweise spritzerärmer zu schweißen. Das verringert den Aufwand für das nachträgliche Verputzen der Nähte deutlich und spart kostbare Arbeitszeit.

Sehr großen Wert legt man bei Finsterle auf die Zuverlässigkeit der Maschinen und auf einen guten Kundenservice. Die Produktion muss durchgehend laufen und die Ausfallzeiten sollten so gering wie möglich sein. „Mit den Anlagen gab es seit Anschaffung vor drei Jahren keine Probleme. Aber wenn doch mal Fragen zu klären oder ein schneller Service nötig war, hat die Unterstützung seitens Lorch immer sehr gut funktioniert. Das ist uns wichtig“, betont Michael Maichle.

Flexibel einsetzbar und absolut zuverlässig – die MicorMIG bringt die Schweißleistung am stationären Arbeitsplatz oder da, wo sie gerade gebraucht wird.

Flexibel einsetzbar und absolut zuverlässig – die MicorMIG bringt die Schweißleistung am stationären Arbeitsplatz oder da, wo sie gerade gebraucht wird.

Kräne unterliegen höchsten Sicherheitsanforderungen – jedes Bauteil und jede Schweißnaht werden intensiv geprüft.

Kräne unterliegen höchsten Sicherheitsanforderungen – jedes Bauteil und jede Schweißnaht werden intensiv geprüft.

Positives Fazit

Direkter Ansprechpartner vor Ort ist die Agos Schweißtechnik als Lorch Handelspartner. Otto Schrode, einer der Geschäftsführer, stand auch bei der Implementierung der Anlagen mit Rat und Tat zur Seite: „Für uns hat die Zufriedenheit der Kunden oberste Priorität. Durch den direkten Kontakt stellen wir sicher, dass wir nicht nur in Notfällen schnell Hilfe leisten können. Bei Fragen rund um schwierige Schweißaufgaben können wir mit unserer Expertise oft schnell helfen.“

Markus Finsterle bilanziert: „Wir haben uns auf eine schwierige Stahlsorte spezialisiert und schweißen komplexe Bauteile, die sehr hohen Sicherheitsstandards unterliegen. Bei Bauteilen für Kräne arbeiten wir in einem Hochsicherheitsbereich und jede Schweißnaht muss absolut sitzen. Mit den MicorMIG-Anlagen von Lorch sind wir da in guten Händen und können unseren Kunden die hohe Qualität, die in diesem Bereich erforderlich ist, liefern.“

Produkt im Einsatz

<b>Lorch MicorMIG: </b>Mit dem einfach einzustellenden und robusten Lichtbogen der MicorMIG erzielen Anwender eine hohe Schweiß­leistung. Durch Zuver­lässigkeit, Robust­heit und einfache Bedienung lässt sich die MicorMIG kompromisslos in jedes Produktions­umfeld integrieren – und das bei kosten­günstiger Anschaffung.

Lorch MicorMIG

Mit dem einfach einzustellenden und robusten Lichtbogen der MicorMIG erzielen Anwender eine hohe Schweiß­leistung. Durch Zuver­lässigkeit, Robust­heit und einfache Bedienung lässt sich die MicorMIG kompromisslos in jedes Produktions­umfeld integrieren – und das bei kosten­günstiger Anschaffung.

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