anwenderreportage

MicroStep AquaCut: Wasserstrahl und Plasma in Kombination

Maschinen- und Metallbau Striegel aus dem Breisgau beliefert Kunden aus verschiedensten Branchen mit unterschiedlichsten Anforderungen. Um diesen gerecht zu werden, entschied sich Geschäftsführer Joachim Striegel für eine kombinierte CNC-Wasserstrahl-Plasmaschneidanlage von MicroStep Europa.

Das neue MicroStep-Schneidsystem bei Striegel verfügt über Technologien zum Wasserstrahl- und Plasmaschneiden sowie zum Fasen, Markieren und Beschriften. Außerdem wurde noch eine Rohrschneidvorrichtung integriert.

Das neue MicroStep-Schneidsystem bei Striegel verfügt über Technologien zum Wasserstrahl- und Plasmaschneiden sowie zum Fasen, Markieren und Beschriften. Außerdem wurde noch eine Rohrschneidvorrichtung integriert.

Infos zum Anwender

Seit 1991 schätzen Industriekunden der Maschinen- und Metallbau Striegel GmbH die kurzen Entscheidungswege, die Termin- und Detailtreue beim Schneiden und Fügen von Stahl- und Edelstahl sowie bei der Herstellung ganzer Baugruppen. Die Kunden kommen aus den Bereichen des allgemeinen Maschinen- und Anlagenbaus sowie der Pharmazie, der Lebensmittel- und Getränkeindustrie, dem Heizungsbau, der Nutzfahrzeugbranche, dem chemischen Anlagenbau, der Tunneltechnik, dem Freizeitparkbau, Nuklearbereich und Schwermaschinenbau.

www.striegel-metallbau.de

Inmitten mittelalterlicher Bauten, historischer Denkmäler – in direkter Umgebung zu Wald, Wiesen und Reben – blüht das Handwerk: In Kenzingen, 30 Kilometer nördlich von Freiburg, wo ansonsten 10.000 Einwohner und viele Besucher in der historischen Altstadt flanieren und sich des schönen Wetters in Baden erfreuen, da gehen die Mitarbeiter der Maschinen- und Metallbau Striegel GmbH ihrer Arbeit mit viel Leidenschaft und Wissen nach. 1991 gründete Joachim Striegel das Unternehmen, weil er schon immer auf eigenen Füßen stehen wollte, wie er im Gespräch verrät. Passend zum Weinanbau der Region konzentrierte er sich zuerst auf den Bereich Schlosserei, später auf Maschinenfertigung vor allem für den Getränkesektor.

Auf einem Wasserschneidtisch mit einer Bearbeitungsfläche von 6.000 x 3.000 mm ist das Unterwasser-Plasmaschneiden mit bis zu 280 A und einer maximalen Wandstärke von bis zu 40 mm möglich.

Auf einem Wasserschneidtisch mit einer Bearbeitungsfläche von 6.000 x 3.000 mm ist das Unterwasser-Plasmaschneiden mit bis zu 280 A und einer maximalen Wandstärke von bis zu 40 mm möglich.

Großes Warenlager, um schnell zu reagieren

Rund um den Jahrtausendwechsel orientierte sich Joachim Striegel wegen stark zunehmender Konkurrenz aus den Ländern der ehemaligen Sowjetunion um. „Ich wollte auch nicht den Weg aus Deutschland rausgehen und habe mich deshalb als Zulieferer spezialisiert“, blickt der Geschäftsführer und Gründer zurück. Die Kunden schätzen bei Striegel die Ergebnisse beim Schneiden und Fügen von Stahl- und Edelstahl und auch die Herstellung ganzer Baugruppen. „Wenn jemand schnelle Hilfe braucht, dann kommt er zu uns“, ergänzt Striegel. Rund um die 1.000 m² große Produktionshalle ist das Warenlager im Außenbereich stets bestens gefüllt mit unterschiedlichen Blechstärken und Rohrvarianten im Wert von mindestens 250.000 Euro, um schnell auf alle Wünsche reagieren zu können.

Dabei sind die Anforderungen so vielfältig wie das Kundenspektrum: Pharmazie, Lebensmittel- und Getränkeindustrie werden genauso beliefert wie Heizungsbau, Nutzfahrzeugbranche, Tunneltechnik oder Schwermaschinenbau. Derzeit wird viel Werkzeugstahl verarbeitet. Die Erwartungen, die Joachim Striegel und sein Zehn-Mann-Team erfüllen müssen, sind hoch. Dementsprechend hohe Ansprüche hat das Unternehmen an seinen Maschinenpark. Vor rund zehn Jahren startete Striegel mit einer Wasserstrahlschneidanlage. Um den zunehmenden Aufgaben gewachsen zu sein, legte er sich einige Jahre später eine Plasmaschneidanlage von MicroStep Europa zu. Diese Lösung mit zwei Schneidsystemen war nun nicht mehr ausreichend und zweckdienlich: die Bedienung und die Rüstzeiten kosteten viel Zeit und schränkten die Produktion ein. Deswegen machte sich Joachim Striegel auf die Suche nach einer weiteren Anlage, die mehrere Bearbeitungsoptionen gleichzeitig ermöglicht. „Wir wollten unser Portfolio erweitern. Bei uns sind viele Kunden mit eigener Fertigung, die bei speziellen und schnell zu erledigenden Aufgaben auf uns zurückgreifen. Wo anderswo vier Wochen Lieferzeit üblich sind, können wir in wenigen Tagen reagieren und das sogar bei kleiner und mittlerer Stückzahl – das ist unsere Nische“, sagt Joachim Striegel.

Für die Maschinen- und Metallbau Striegel GmbH wurde ein Wasserstrahl-Rotator und ein zweiter Wasserstrahlschneidkopf integriert. Mit dem Rotator sind Fasenschnitte bis zu 45° möglich.

Für die Maschinen- und Metallbau Striegel GmbH wurde ein Wasserstrahl-Rotator und ein zweiter Wasserstrahlschneidkopf integriert. Mit dem Rotator sind Fasenschnitte bis zu 45° möglich.

Extras für besondere Aufgaben

So holte er sich mehrere Angebote für eine neue Anlage ein und entschied sich letztlich für eine kombinierte CNC-Wasserstrahl-Plasmaschneidanlage aus dem Hause MicroStep Europa. „Ich habe mich für MicroStep entschieden, weil ich mit der Plasmaschneidanlage und dem Unternehmen gute Erfahrungen gemacht hatte“, begründet Joachim Striegel seine Wahl. Die AquaCut-WWrkP 6001.30 wurde auf Wunsch von Joachim Striegel mit einigen Extras ausgestattet. Die neue Anlage hat zum Beispiel einen Wasserstrahl-Rotator-Schneidkopf für Fasenschnitte bis maximal 45°, einen zweiten Wasserstahlschneidkopf und als außerordentliche Besonderheit auch noch einen Plasmaschneidbrenner für Unterwasserschnitte. Außerdem wurde noch eine Rohrschneidvorrichtung integriert.

Mit der großen Bearbeitungsfläche von 6.000 x 3.000 Millimeter können nun entsprechende Platten oder eben auch Rohre mit einer Schneidanlage geschnitten, gefast und markiert werden. Der Plan ging voll auf. „Die neue Maschine ist genauso, wie ich sie mir vorgestellt habe. Es läuft gut jetzt. Wenn die Auftragslage so bleibt, dann rechnet sich die Investition“, betont der Geschäftsführer. Und das kommt nicht von ungefähr. Sieben Tage die Woche arbeitet die Maschine von 7 bis 23 Uhr. „Ich muss nur in der Früh programmieren und dann fährt die Maschine durch, ohne dass ich permanent einen Mitarbeiter am Gerät brauche. Ich wollte einfach eine Maschine, die mich zufrieden stellt. Jetzt können wir ohne große Rüstzeiten schnell arbeiten und beim verdienten Feierabend guten Gewissens eine Runde in der herrlichen Altstadt drehen“, so Joachim Striegel abschließend.

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