Schneller, breiter und einfacher

Simufact Welding 6: Die nächste Generation der Schweißsimulationslösung Mit Simufact Welding 6 ist eine weiterentwickelte Version der Schweißsimulationslösung von Simufact auf dem Markt. Zu den wichtigsten Neuerungen der Simulationssoftware gehören vereinfachte Berechnungsmethoden, mit deren Hilfe thermische und thermisch-mechanische Schweißprozesse wesentlich schneller berechnet werden können. Damit ebnet die Software den Weg für die Berechnung langer Schweißnähte, multipler Schweißpunkte und großer, komplexer Baugruppen innerhalb praxisnaher Simulationszeiten.

Lichtbogenschweißen in Simufact Welding – Verzüge in einem Koppelmaulquerträger simuliert in Simufact Welding 6.

Lichtbogenschweißen in Simufact Welding – Verzüge in einem Koppelmaulquerträger simuliert in Simufact Welding 6.

Die kontinuierliche Weiterentwicklung des Solvers, des „Berechnungskerns“ der Software, beschert den Anwendern von Simufact Welding 6 erheblich kürzere Simulationszeiten und legt auch hinsichtlich der Rechenstabilität weiter zu. Zusätzlich deckt die neue Version ein breiteres Anwendungsspektrum für die Simulation von Fügeverfahren ab: Simufact Welding unterscheidet nun die Verfahren Elektronenstrahl- und Laserstrahlschweißen und deckt über die bisherigen Prozesstypen Lichtbogen- und Widerstandspunktschweißen auch die Prozesse Löten und Spannungsarmglühen ab.

Mit der Checkbox die vereinfachte Berechnungsmethode für thermische und thermisch-mechanische Schweißprozesse auswählen.

Mit der Checkbox die vereinfachte Berechnungsmethode für thermische und thermisch-mechanische Schweißprozesse auswählen.

Neue Berechnungsmethoden erweitern Einsatzspektrum

In vielen Branchen entstehen bei der Fertigung und im Zusammenbau komplexe und große Baugruppen. In der Luft- und Raumfahrt, der Automobilindustrie, dem Schiffbau sowie dem Anlagen- und Maschinenbau sind meterlange Schweißnähte oder multiple Schweißpunkte Tagesgeschäft in der Fertigung. Die Simulation solcher Fügeprozesse mit volltransienten Berechnungsverfahren, bei denen eine Vielzahl an physikalischen Effekten berücksichtigt werden, liefert hochgenaue Simulationsergebnisse und geht zumeist einher mit langen Rechenzeiten. In der industriellen Praxis stehen aber häufig Fragen zur Machbarkeit oder Trendaussagen im Mittelpunkt der Untersuchungen. Genau hier kann Simufact Welding 6 Anwendern dieser Industriezweige als Werkzeug dienen, das u. a. Aussagen über Verzüge und Eigenspannungen komplexer Strukturen trifft – bei praxisnahen kurzen Berechnungszeiten.

Der Einsatz von Simufact Welding ist jetzt skalierbarer geworden: Neben den bisherigen Berechnungsverfahren bietet die Schweißsimulationssoftware sowohl für thermische als auch für thermisch-mechanische Fügeprozesse wie dem Widerstandspunktschweißen vereinfachte Berechnungsmethoden an, die laut Hersteller bei kurzen Rechenzeiten schnelle Aussagen – z. B. zur Verzugsrichtung liefern. Auf diese Weise können nun auch Entwicklungsabteilungen ihre Modelle mithilfe vereinfachter Simulationsmethoden auf fertigungstechnische Fragestellungen durchleuchten. So ein „Model-Check“ hilft, die Modelle je nach Simulationsergebnis anzupassen und bereits im Vorfeld der Fertigung zu optimieren.

Kurze Rechenzeiten für die Berechnung multipler Schweißpunkte.

Kurze Rechenzeiten für die Berechnung multipler Schweißpunkte.

Abbildung einer meterlangen Steppschweißnaht in Simufact Welding 6.

Abbildung einer meterlangen Steppschweißnaht in Simufact Welding 6.

Neue Prozesstypen

Mit der aktuellen Produktversion können Schweißingenieure neben den bereits bekannten Prozesstypen Lichtbogen- und Widerstandspunktschweißen auch die Prozesse Löten und Spannungsarmglühen abbilden. Zusätzlich unterscheidet die neue Version die Verfahren Elektronenstrahl- und Laserstrahlschweißen.

Die Simulation von Lötprozessen verfolgt oftmals das Ziel, die Wärmequelle und die Prozessparameter zu optimieren. Bei solchen Lötprozessen kommen Wärmequellen zum Einsatz, die mit niedrigeren Wärmeeinträgen als andere Schweißverfahren arbeiten. Das neue Modul Brazing bietet an, bei konventionellen Lötprozessen den Wärmeeintrag auf den Zusatzwerkstoff zu beschränken. Anwender, die sich mit Laserlötprozessen auseinandersetzen, können die Wärmequelle auch auf das Gesamtmodell anwenden.

Das Anwendungsmodul Stress Relief dient der Abbildung des Spannungsarmglühens, einem weit verbreiteten Verfahren, das zum Ziel hat, innere Spannungen im Werkstück abzubauen. Für das Anwendungsfeld Elektronenstrahlschweißen liefert das neue Anwendungsmodul Electron Beam funktionale Verbesserungen: Mit Simufact Welding 6 lässt sich der Schweißprozess in der Vakuumkammer modellieren, sodass der Anwender den Wärmeverlust vor und nach dem Schweißen berechnen kann.

Mit Time-History-Plots den Spanner-Kräfteverlauf und Verschiebung der Werkzeuge auswerten.

Mit Time-History-Plots den Spanner-Kräfteverlauf und Verschiebung der Werkzeuge auswerten.

Die nächste Generation der Schweißsimulationslösung Simufact Welding verspricht praxisnahe, kurze Rechenzeiten für die Berechnung langer Schweißnähte und multipler Schweißpunkte. Das Anwendungsspektrum umfasst nun auch Löten, Spannungsarmglühen sowie Elektronenstrahl- und Laserstrahlschweißen.

Die nächste Generation der Schweißsimulationslösung Simufact Welding verspricht praxisnahe, kurze Rechenzeiten für die Berechnung langer Schweißnähte und multipler Schweißpunkte. Das Anwendungsspektrum umfasst nun auch Löten, Spannungsarmglühen sowie Elektronenstrahl- und Laserstrahlschweißen.

Erleichterte Auswertung der Ergebnisse

Neue Funktionen erleichtern dem Anwender die Auswertung der Simulationsergebnisse: Mit dem Post-Particle-Tracking kann der Anwender beim Abgleich der Simulationsergebnisse mit den Messdaten je nach Ergebnis die Messpunkte nachträglich flexibel setzen – so lassen sich Modelle wesentlich einfacher und schneller optimieren.

Während der Schweißprozesse wirken auf die Spannwerkzeuge Kräfte ein, die der Ingenieur mit Hilfe der Time-History-Plot-Funktion messen und auswerten kann. Die Messungen geben Auskunft zum Spanner-Kräfteverlauf sowie zur Verschiebung der Werkzeuge – wichtige Informationen, um Spannvorrichtungen zu optimieren. Anwender der Software können sich auf eine große Anzahl weiterer Verbesserungen freuen. Darunter sind u. a. überarbeitete Wärmequellen, flexible Temperaturobjekte, eine komplett überarbeitete Schrittweitensteuerung, ein CAD-Import für Werkzeuge und eine umfangreiche Überarbeitung der Modell- und Ergebnisverwaltung mit Vorschaufunktionen, überarbeitete Farblegenden, UNV-Export, Wärmequellendatenbank und Baugruppen.

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