Aigner ALLair Solutions für saubere Luft in Fertigungsbetrieben

Saubere und gesunde Luft in einer Fertigung ist eine Frage von Produktivität, Risikomanagement, Qualität und allen voran Verantwortung gegenüber Mitarbeitenden und gesetzlichen Notwendigkeiten. Mit fast 40 Jahren Expertise in der Absaugtechnologie und Prozesslüftung nimmt die Aigner GmbH diese Verantwortung für ihre Kunden wahr.

Hallenluftreinigung mit Schweißarbeitsplätzen: Die innovativen Lösungen von Aigner sorgen für saubere Luft in der Werkshalle und reduzieren die Belastung für die Mitarbeiter.

Hallenluftreinigung mit Schweißarbeitsplätzen: Die innovativen Lösungen von Aigner sorgen für saubere Luft in der Werkshalle und reduzieren die Belastung für die Mitarbeiter.

„Für viele unserer Kunden sind Absaug- und Prozesslüftungsanlagen etwas, mit dem sie sich beschäftigen müssen, aber wenig Erfahrung damit haben. Wir versuchen durch viele Fragen den Bedarf und die Ziele zu klären. So entstehen individuelle Lösungen, die den Fokus auf den Investitionskosten haben oder in einer Lifecyclekostenbetrachtung die beste Option sind. Bei den nächsten Projekten wissen wir dann schon, wie der Kunde denkt, was ihm wichtig ist und können das Konzept entsprechend anlegen“, so Geschäftsführer Helmut Kraus zu den Aigner-Kernkompetenzen und den Vorteilen einer langfristigen Partnerschaft.

Unter dem Ansatz „ALLair Solutions“ löst Aigner unterschiedlichste lufttechnische Aufgabenstellungen in vielfältigen Anwendungsbereichen. Das Spektrum reicht von der Erfassung und Abscheidung von Schadstoffen am Arbeitsplatz, beim Schweißen, Schleifen oder an Maschinen, über Hallenluftreinigungssysteme und Wärmerückgewinnungsanlagen bis hin zu Hallenkühlung und Heizung. Service und Wartung gewährleisten langjährig funktionierende Systeme. Die Lösungen kommen branchenübergreifend zum Einsatz, etwa in der Metallverarbeitung, im Maschinen- und Anlagenbau, im Fahrzeugbau und in vielen weiteren industriellen Produktionsumgebungen.

Lüftungsanlage einer Lackierabsaugung als Teil der ALLair Solutions von Aigner.

Lüftungsanlage einer Lackierabsaugung als Teil der ALLair Solutions von Aigner.

Weltneuheit für saubere Schweißarbeitsplätze

Die Gefährlichkeit von Mangan wird, gestützt durch arbeitsmedizinische Studien, nunmehr durch den Gesetzgeber deutlich höher eingeschätzt. Die Absenkung der zulässigen Mangankonzentration am Arbeitsplatz (Gefahrenstoffverordnung 2025) stellt viele metallverarbeitende Betriebe vor neue Herausforderungen. Insbesondere beim Schweißen entstehen krebserregende, manganhaltige Aerosole. In vielen Fällen reichen bisherige Maßnahmen nicht mehr aus, um die neuen Grenzwerte sicher einzuhalten.

Auf der Intertool X Schweissen in Wels vom 21. bis 24. April präsentiert Aigner eine technische Weltneuheit, die die Einhaltung der Mangangrenzwerte mit einem neuen Konzept ermöglicht: den basicAIR vac. Das Konzept nimmt dabei aktuelle Trends und Anforderungen in der Industrie, insbesondere im Hinblick auf Kosteneffizienz, Flexibilität und Energiekostenoptimierung, auf. Die Messe dient als Plattform, um neue technische Ansätze einem Fachpublikum vorzustellen und den Austausch mit Anwendern zu fördern. Innovationen wie der basicAIR vac zeigen, wie sich Lufttechnik kontinuierlich weiterentwickelt, um den steigenden Anforderungen moderner Produktionsprozesse gerecht zu werden.

Bestandteile einer Hallenkühlung: Aigner beschäftigt sich seit Jahren mit der Auslegung und Integration von Hallenkühlung in industrielle Lüftungskonzepte.

Bestandteile einer Hallenkühlung: Aigner beschäftigt sich seit Jahren mit der Auslegung und Integration von Hallenkühlung in industrielle Lüftungskonzepte.

Aigner-Schweissrauchfilter airJET P

Aigner-Schweissrauchfilter airJET P

Maschinenabsaugung von Aigner.

Maschinenabsaugung von Aigner.

Hallenkühlung: Studie rechtfertigt nachweislich Investitionen

Hohe Temperaturen haben Auswirkungen auf die Leistungsfähigkeit und sie beeinträchtigen die Sicherheit am Arbeitsplatz. Eine groß angelegte Studie der UCLA Luskin School of Public Affairs zeigt, dass an heißen Tagen das Risiko für Arbeitsunfälle deutlich steigt. Analysiert wurden Daten aus dem kalifornischen System zur Unfallversicherung über einen Zeitraum von mehreren Jahren. Dabei zeigte sich, dass an Tagen mit Temperaturen über etwa 32 °C das Risiko für arbeitsbedingte Verletzungen um etwa 6 bis 9 Prozent höher ist als an gemäßigten Tagen. Steigen die Temperaturen über 38 °C, erhöht sich das Risiko um bis bis zu 15 Prozent.

Bemerkenswert ist, dass dieser Effekt sowohl im Freien als auch in Innenräumen festgestellt wurde, da viele Produktionsstätten nicht klimatisiert sind und hohe Temperaturen daher direkt die Leistungsfähigkeit und Konzentration der Beschäftigten beeinflussen. Studien der US-Raumfahrtbehörde NASA belegen außerdem, dass die Produktivität der Mitarbeiter mit jedem Grad Lufttemperatur über 22°C um 3,6 Prozent und über 30°C sogar um 4,7 Prozent pro Grad sinkt.

Die Studienergebnisse verdeutlichen, wie eng thermische Bedingungen und Arbeitssicherheit miteinander verknüpft sind. Aus der Praxis zeigt sich, dass Hallenlüftung und Hallenkühlung zunehmend gemeinsam betrachtet werden müssen, um stabile Arbeitsbedingungen zu schaffen. Aigner beschäftigt sich seit vielen Jahren mit der Auslegung und Integration von Hallenkühlung in industrielle Lüftungskonzepte und verfolgt dabei den Ansatz, Kühlung nicht als Einzelmaßnahme, sondern als Bestandteil einer ganzheitlichen Prozesslüftung zu verstehen. Effiziente Kühlkonzepte können so dazu beitragen, Unfallrisiken zu senken und die Arbeitsqualität nachhaltig zu verbessern.

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