Stampack Xpress 2025.1: Neues Modul Massivumformung

Stampack stellt die neueste Version Stampack Xpress 2025.1 vor. Die wichtigste Neuerung ist das neue Modul Massivumformung, mit dem jetzt auch große Querschnittsänderungen, die sich durch den Prozess ergeben, schnell und mit hoher Genauigkeit berechnet werden können.

Stampack Xpress ermittelt die Beschnittkontur rechnerisch und zeigt am Konstruktionsarbeitsplatz durch Soll-Ist-Vergleich das Rückfederungsverhalten farblich abgestuft an. (Bild: Rosenberger Stanztechnik)

Stampack Xpress ermittelt die Beschnittkontur rechnerisch und zeigt am Konstruktionsarbeitsplatz durch Soll-Ist-Vergleich das Rückfederungsverhalten farblich abgestuft an. (Bild: Rosenberger Stanztechnik)

„Diese großen Querschnittsänderungen ziehen eine Deformation des internen FEM-Netzes nach sich, was ohne Gegenmaßnahme zu einem großen Qualitätsverlust im Berechnungsprozess führt. Stampack erkennt diese Deformation, stoppt den Solver, ‚repariert‘ die schadhaften Netzelemente, überträgt die Spannungen in ein neues Netz und setzt die Simulation fort“, erläutert Markus Wagner, Geschäftsführer der Stampack GmbH.

Großflächige Karosserieteile, elektronische Bauteile, Isolierbleche und Umformung dicker Bleche – Stampack-Anwender kommen aus allen Bereichen der Blechumformung.

Großflächige Karosserieteile, elektronische Bauteile, Isolierbleche und Umformung dicker Bleche – Stampack-Anwender kommen aus allen Bereichen der Blechumformung.

Scheinbar Unlösbares bewältigen

Diese Prozesse laufen im Hintergrund automatisch ab. Ein sehr wichtiges Anwendungsgebiet für dieses neue Berechnungsmodell ist die Konstruktion und Entwicklung von Werkzeugen für elektronische Kontakte. Viele wichtige Werkzeugbauer und große Zulieferer wie z. B. Rosenberger, Hirschmann, Kramski, Schroeder und Bauer sowie Leicht und Müller setzen Stampack im Rahmen der Werkzeugkonstruktion ein und beschleunigen dadurch den Entwicklungsprozess enorm. „Gerade bei der Methodenplanung im Zuge der Layouterstellung und bei Machbarkeitsanfragen leistet uns Stampack hervorragende Dienste“, unterstreicht Stefan Maier, der Leiter des Technical Competence Center (TCC) von Rosenberger Stanztechnik in Birkenfeld (D). „Dadurch konnten wir die Abstimmzeiten durch Einsparungen bei den Änderungsschlaufen reduzieren.“

Insgesamt arbeiten weltweit mehr als 200 Unternehmen aus allen Bereichen der Blechumformung mit Stampack. Simulation in der Frühphase der Werkzeugentwicklung gibt den Anwendern die Möglichkeit, verschiedene Optionen einer Problemlösung durchzuspielen und damit auch schwierigere Umformungen ohne Bau eines Versuchswerkzeuges zu ermöglichen. Andreas Donath, Abteilungsleiter Konstruktion bei der Kölle Gmbh, bestätigt die Erfahrungen aller Anwender: „Die Simulationen ermöglichen unseren Experten, sich an zuvor scheinbar unlösbare Aufgaben zu wagen.“

Umfangreiche Verbesserungen

Stampack bietet Schnittstellen zu allen CAD-Systemen, die im Werkzeugbau verwendet werden, und wird von allen Anwendern direkt in der Werkzeugkonstruktion und nicht in speziellen Simulationsabteilungen eingesetzt. Auch große Automotive OEM haben mittlerweile das Potenzial der Software erkannt und akzeptieren Stampack-Ergebnisse von ihren Zulieferern. Zumal Tryout der Schritt im Engineering und Herstellungsprozess eines Werkzeuges ist, bei dem das Werkzeug in die Presse montiert und erstmals versucht wird, ein Bauteil zu produzieren. Jede Änderung, die nach Erstellung des Werkzeuges vorgenommen werden muss, erfordert eine Neuanfertigung oder Bearbeitung der Formteile und verursacht damit hohe Kosten. „Stampack Xpress verlegt die Ausprobe von der Werkstatt in die Konstruktionsabteilung und vermeidet dadurch langwierige und teure Abstimmungsarbeiten am eigentlich fertigen Werkzeug“, betont Markus Wagner.

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