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Fronius schweißt Prototypen für Zulieferbetriebe

Im Spätherbst 2020 geht das neue Prototypen-Zentrum von Fronius International in Betrieb. Am Standort Wels (OÖ) wird der Schweißtechnik-Hersteller in Zukunft nicht nur individuelle Kundenlösungen im Bereich der Fügetechnologie erarbeiten, sondern auch Kleinserien von Bauteilen für die Prototypenphase schweißen.

Das neue Prototypenzentrum in Wels mit einer Gesamtfläche von über 900 Quadratmetern umfasst zwei Schweißzellen mit MIG-CMT und LaserHybrid Technologie, sowie einem optischen Messsystem. Bauteile mit Abmessungen von bis zu 3x2 Meter können hier verarbeitet werden.

Das neue Prototypenzentrum in Wels mit einer Gesamtfläche von über 900 Quadratmetern umfasst zwei Schweißzellen mit MIG-CMT und LaserHybrid Technologie, sowie einem optischen Messsystem. Bauteile mit Abmessungen von bis zu 3x2 Meter können hier verarbeitet werden.

Besonders in der Prototypenfertigung können die speziell dafür benötigten Anlagen ein Investitionsrisiko bergen. „Wir haben in der Zusammenarbeit mit Zulieferfirmen in den letzten Jahren erkannt, dass der Bau von Prototypen ein wichtiges, für unsere Kunden oft mit Unsicherheit behaftetes Thema ist. Darum haben wir uns entschieden, sie dabei zu unterstützen“, erläutert Harald Scherleitner, kaufmännischer Leiter der Fronius Business Unit Perfect Welding, die Beweggründe.

Harald Scherleitner, kaufmännischer Leiter der Business Unit Perfect Welding bei Fronius International

Harald Scherleitner, kaufmännischer Leiter der Business Unit Perfect Welding bei Fronius International

Wolfgang Scherleitner, Leiter des Prototypen-Zentrums bei Fronius International

Wolfgang Scherleitner, Leiter des Prototypen-Zentrums bei Fronius International

Vor allem das Schweißen von Batteriewannen stellt wegen der hohen Anforderungen an die Schweißnähte eine herausfordernde Aufgabe für Zulieferbetriebe dar.

Vor allem das Schweißen von Batteriewannen stellt wegen der hohen Anforderungen an die Schweißnähte eine herausfordernde Aufgabe für Zulieferbetriebe dar.

Als wichtigen strategischen Schritt auf dem Weg zum Lösungsanbieter wird Fronius in Zukunft auf Kundenwunsch Bauteile für Prototypen schweißen. Damit entstehen auf Kundenseite keine Investitionen hinsichtlich eigener Prototypen-Zentren und den Kunden steht außerdem das gesamte Schweißwissen von Fronius zur Verfügung. Wolfgang Scherleitner, Leiter des Prototypen-Zentrums, führt weiter aus: „Wir bieten unseren Kunden prozesstechnische Unterstützung und entwickeln bei uns im Haus die ideale Schweißlösung für das spezifische Bauteil.“ Anfang November dieses Jahres wird das Fronius-Prototypenzentrum in Betrieb gehen.

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