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Durch ihre direkte Nähe zu Werkzeug und Werkstück sind Werkzeugspannsysteme bestens geeignet, prozessrelevante Parameter zu erfassen und aussagekräftige Daten zu generieren. Eine durchgängige Prozessüberwachung – kombiniert mit gezielter Auswertung und klarer Visualisierung der Daten – kann die Fertigung stabilisieren und ihre Planbarkeit verbessern. Nun ist eine Nachrüstlösung, die das Fraunhofer IWU gemeinsam mit einem Hersteller von Spannsystemen entwickelt hat, marktreif: Anwender profitieren von einem effizienteren Produktionsprozess mit konstant hoher Werkstückqualität und minimalen Stillstandszeiten.
anwenderreportage
Mit der vollautomatisierten S4+P4-Produktionslinie von Salvagnini hat Hella am Stammsitz in Abfaltersbach einen weiteren Technologiesprung in der Blechfertigung vollzogen. Wo früher mehrere getrennte Bearbeitungsschritte, viel Materialhandling und hoher Personaleinsatz den Fertigungsalltag prägten, entstehen heute in einem durchgängigen, digital vernetzten Prozess aus Rohblech fertig gebogene Bauteile. Für den Premiumhersteller von Sonnen- und Wetterschutzsystemen bedeutet das eine deutlich gesteigerte Produktivität, konstant hohe Qualität und mehr Flexibilität bei wachsender Variantenvielfalt.
Für die Konstruktion von Formaufbauten und Stanzwerkzeugen sind schnell verfügbare Informationen, passende Komponenten und effiziente digitale Werkzeuge entscheidend. Meusburger bündelt deshalb im Portal zahlreiche speziell auf Konstrukteure zugeschnittene Inhalte und Funktionen. In den neu überarbeiteten Bereichen für Formenbau und Stanzwerkzeugbau finden Anwender alle Konfiguratoren auf einen Blick, CAD-Tools sowie praxisnahe Informationen und Unterstützung für unterschiedliche Konstruktionsaufgaben.
Bei schnelllaufenden Stanz- und Umformprozessen ist entscheidend, Qualitätsabweichungen bereits während der Produktion zu erkennen. Werden verschleißbedingte Veränderungen erst nachträglich festgestellt, sind zu diesem Zeitpunkt bereits fehlerhafte Bauteile entstanden. Das Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD setzt mit dem kamerabasierten System Inform-QC direkt im Fertigungsprozess an. Es analysiert die Oberfläche umgeformter Bauteile inline und erkennt Veränderungen, die auf Werkzeugverschleiß hinweisen können.
Matrix Tools präsentiert auf der EuroBLECH 2026, Halle 11, Stand D94, die neuesten Anwendungen aus der Reihe der Thick-Turret-Werkzeuge für Stanzmaschinen und zum Nachschleifen von Werkzeugen.
Auf der EuroBLECH feiert Amada sein 80-jähriges Firmenjubiläum und präsentiert integrierte Produktionssysteme sowie die Synergien innerhalb der Unternehmensgruppe. Kunden erhalten dabei einen Einblick in die vielfältigen Lösungen aus einer Hand, die ihnen dabei helfen, ihren Erfolg weiter voranzutreiben.
Das kontinuierliche Wachstum von Bodor auf dem globalen Markt basiert auf einer stabilen Grundlage aus Fertigung und Lieferfähigkeit. Die Anzahl der im Jahr 2025 produzierten Maschinen erreichte 10.000 Stück. Alleine in der DACH-Region wurden mittlerweile mehr als 480 Bodor-Maschinen installiert. Zusätzlich verfügt Bodor über zehn fest in der Region stationierte Servicemitarbeiter.
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Auf der EuroBLECH präsentiert Trumpf die neue Generation seiner produktivsten Stanzmaschine, der TruPunch 5000. Bei der Neuentwicklung hat Trumpf insbesondere die Zuverlässigkeit, Produktivität und Bedienerfreundlichkeit der Maschine verbessert.
In modernen Stanzwerkzeugen sind kompakte Bauweisen, hohe Belastbarkeit und eine zuverlässige Bewegungsübertragung entscheidende Faktoren für einen wirtschaftlichen und sicheren Produktionsprozess. Gleichzeitig stellen begrenzte Einbauräume Konstrukteure vor die Herausforderung, Bewegungsabläufe präzise umzusetzen, ohne die Standzeit oder Prozesssicherheit des Werkzeugs zu beeinträchtigen. Mit dem Kompaktschieber 1:1 E 6100 bietet Meusburger eine Lösung, die speziell für diese Anforderungen entwickelt wurde und eine effiziente Kraftübertragung mit kompakter Bauweise kombiniert.
Nachdem im Februar dieses Jahres auf der Dach+Holz in Köln die Prototypen des neuen 2-Tonnen-Coilhandling-Systems CoilCell von Forstner und der neuen Doppelbiegemaschine D-Power von Thalmann erstmals vorgestellt wurden, findet nun auf der EuroBLECH in Hannover die offizielle Markteinführung statt.
Vom 20. bis 23. Oktober 2026 zeigt Schmalz auf der EuroBLECH in Hannover, in Halle 11, Stand D74, sein Portfolio für die Blechbearbeitung. Im Mittelpunkt stehen automatisierte und manuelle Greifsysteme. Außerdem stellt das Unternehmen zwei neue Vakuum-Erzeuger vor.
In einem vollautomatisierten Metall-Sägezentrum am Standort in Kirchdorf an der Iller/Oberopfingen verarbeitet das Komponentenwerk von Liebherr Langgut aus Stahl für Hydraulikzylinder – und das besonders effizient und präzise. Mit dem Unternehmen Fehr-Lagerlogistik AG als Generalunternehmer wurde das Projekt realisiert. Dabei greifen Robotik von ABB Robotics, intelligentes Engineering, eine in der Lagerverwaltung integrierte Software von Involon sowie präzise Materialhandhabung perfekt ineinander.
Auf der EuroBLECH zeigt RAS Reinhardt Maschinenbau, wie automatisierte Biegeprozesse, bedienerentlastendes Materialhandling und flexibel einsetzbare Maschinen zu einer wirtschaftlichen Fertigung beitragen.
Mit einem repräsentativen Querschnitt seines innovativen Maschinen- und Technologieportfolios präsentiert sich Davi dem internationalen Fachpublikum auf der EuroBLECH. Im Mittelpunkt stehen intelligente Steuerungs-, Mess- und Automatisierungslösungen für eine zunehmend autonome, ressourcenschonende und effiziente Fertigung.
Vom 20. bis zum 23. Oktober stellt Dieffenbacher seine Lösungen für die Blechumformung sowie das Tiefziehen und Prägen von Edelstahl auf der EuroBLECH 2026 in Hannover vor. Gemeinsam mit seinem Tochterunternehmen Jung Werkzeugbau aus Ötigheim präsentiert sich der Eppinger Maschinen- und Anlagenbauer in Halle 11, Stand C15, auf dem Gemeinschaftsstand der Europäischen Forschungsgesellschaft für Blechverarbeitung e.V.
Unter dem Messemotto „Für eine stärkere Zukunft – smarte und nachhaltige Produktion“ präsentiert Boschert auf der EuroBLECH seine effizienten Lösungen für die Blechbearbeitung. Eines der Highlights am Messestand ist die komplett überarbeitete Abkantpresse Quick Bend EVO mit neuem Design und verbesserter Hybrid-Technology.
Der italienische Maschinenhersteller Davi, einer der Innovationsführer im modernen Rund- und Profilbiegen, hat seine automatisierte Biegetechnologie um das Lasermesssystem AI-Vision erweitert. AI-Vision ist Bestandteil des Davi-Automatisierungskonzepts Autorolling, das die vollelektrische Maschinenplattform MCE e-Power, die intelligente Steuerung iRoll eXtreme und die neue Lasersensorik zu einem integrierten automatisierten Biegeprozess verbindet. Auf der EuroBLECH 2026 wird das Lasermesssystem AI-Vision live präsentiert.
Prima Power wird auf der EuroBLECH zwei flexible Fertigungssysteme vorstellen, die verschiedene Technologien, Automatisierung und digitale Lösungen für dynamische Blechfertigungsumgebungen kombinieren, in denen Produktivität, Anpassungsfähigkeit und Betriebskontinuität entscheidend sind. Die Anlagen werden mehrere wichtige Innovationen und Premieren präsentieren und skalierbare Lösungen hervorheben, die sich mit den Marktanforderungen weiterentwickeln.
Vollautomatisiertes Schwenkbiegen ohne Roboter steht im Mittelpunkt des Messeauftritts der Schröder Group auf der EuroBLECH. Mit einer neuen Portallösung für die MAK 4 Evolution UD automatisiert Schröder das Be- und Entladen sowie das Anschlagen und ermöglicht damit eine mannlose Fertigung. Zudem zeigt das Unternehmen weitere Highlights aus seinem Programm an Blechbearbeitungsmaschinen.
Mit der neuen Maschinensteuerung B3 verdoppelt Bruderer die maximale Anzahl der für Stanzautomaten einsetzbaren Servoachsen BSA: Statt bisher sechs sind künftig bis zu zwölf vollintegrierte Achsen einsetzbar. Zusätzlich zu höheren Hubzahlen in der Fertigung erweitert die Technologie Gestaltungsspielräume im Werkzeugbau, die mit klassischen mechanischen Lösungen nicht erreichbar sind. Die patentierte Technologie hat seit ihrer Markteinführung 2019 breiten Zuspruch erfahren.
Roemheld zeigt auf der Euroblech drei Neuheiten, die den Werkzeugwechsel in der Blechumformung beschleunigen und sicherer machen. Messepremiere feiert der Werkzeug-Wechselwagen RWA 1000 elmo für Werkzeuge bis 1.000 kg. Er ist nach Unternehmensangaben der einzige Wagen am Markt, der elektrischen Fahrantrieb und elektrohydraulisches Heben kombiniert – zum Preis vergleichbarer Modelle ohne elektrischen Antrieb.
Auf der EuroBLECH präsentiert Salvagnini die Flexible Smart Line S4+P4 und den Flexible Smart Job Shop: zwei sich ergänzende Produktionsarchitekturen, die Technologien, Automatisierung und Software nach unterschiedlichen Logiken koordinieren und so die Produktion anpassungsfähiger, autonomer und besser vorhersagbar machen.
LVD Company präsentiert auf der EuroBlech innovative Lösungen für eine noch effizientere und widerstandsfähigere Blechbearbeitung. Zu den Highlights gehören Hochleistungs-Laserschneiden und Bevel-Technologie, flexible Biegeautomatisierung, eine neue Stanz-Laser-Kombination, das neueste vollautomatische Schwenkbiegezentrum sowie neue Software für die vernetzte Fertigung.
Es gibt zahlreiche Bemühungen, die Stahlproduktion grüner zu machen. Die allermeisten davon setzen in frühen Phasen der Wertschöpfungskette an. Kein Wunder, sind doch die Hochöfen starke Energieverbraucher. Dabei wird aber übersehen, dass auch die nachgelagerten Verarbeitungsschritte wie das Richten großes Sparpotenzial bieten. Ein Fehler, der dort vermieden wird, erspart eine aufwendige Nachbearbeitung, einen weiteren Durchlauf verschiedener Prozesse und unter Umständen sogar ein energieintensives erneutes Einschmelzen. Daher widmet sich ein Forschungsteam von Fraunhofer Austria im Rahmen eines umfassenden EU-Projekts einer neuartigen datenbasierten Optimierung der Richtprozesse mittels Machine Learning.
Die Hydro-Umformung ist ein Verfahren, bei dem hoher Flüssigkeitsdruck genutzt wird, um Bleche oder Rohre in die gewünschte Form zu bringen. Statt eines zweiten starren Werkzeugs übernimmt eine Flüssigkeit die Kraftübertragung. Chemnitzer Forschenden ist es nun gelungen, bei der Hochdruckblechumformung (HBU) die Fertigungszeiten durch geschickte Prozessintegration erheblich zu verkürzen – statt bislang höchstens 8 sind nun 60 Takte pro Minute möglich. Ein weiterer Coup des Fraunhofer IWU-Teams: Durch die Kombination von Hydro-Umformung und Fließpressen lassen sich hybride Metall-Kunststoff-Verbundbauteile wesentlich einfacher herstellen als bisher.