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branchengeschehen
Das international renommierte Forschungsprojekt H2Future am voestalpine-Standort in Linz startet in die nächste Ausbaustufe. Mit der in den letzten drei Jahren erweiterten Pilotanlage können die beiden Projektpartner, der international tätige Stahl- und Technologiekonzern voestalpine und Österreichs führendes Energieunternehmen Verbund, zusätzlich zur Produktion nun auch die Verdichtung, Reinigung, Speicherung sowie die Verladung und Weiterverwendung von grünem Wasserstoff erforschen.
Ein noch stärkeres Engagement für die Blechbearbeitungsindustrie: Prima Power übernimmt die Rolle der Prima Industrie Gruppe und wird zur neuen, einheitlichen Identität des Unternehmens und soll damit das Motto „Evolve by integration“ unterstreichen.
Mit dem Ausbau des Unternehmensstandorts in Neumarkt im Mühlkreis setzt der Gehäusetechnik- und Maschinenbauspezialist einen weiteren Schritt in Richtung nachhaltiger Produktion, technologischer Innovation und langfristiger Standortsicherung.
Aluminium ist in der Herstellung sehr ressourcen- und energieintensiv. Daher ist bei diesem in der Technik allgegenwärtigen Leichtmetall Recycling noch wichtiger als in anderen Bereichen. Das Recycling von Aluminium aus bestehenden End-of-Life (EoL)- und Produktionsabfällen benötigt lediglich fünf Prozent der Energie, die für die Herstellung von Primärmaterial erforderlich ist.
Bystronic gibt bekannt, dass das Unternehmen eine Vereinbarung zur Übernahme der Isochronic AG abgeschlossen hat. Das Schweizer Automationsunternehmen ist auf Hochgeschwindigkeits-Robotersysteme und Software für die Blechbearbeitung spezialisiert. Isochronic wird weiterhin unter eigenem Namen am Markt auftreten.
Mit der Absaughaube „The Hood Pro“ hat Kemper den renommierten Red Dot Design Award 2026 in der Kategorie „Industrial Design“ nach Hause geholt.
Stephan Egerland übernimmt das Amt des Präsidenten des International Institute of Welding (IIW) für die kommende dreijährige Funktionsperiode. Die Wahl erfolgte im Rahmen der jährlichen Versammlung des IIW, die diesmal in Salzburg stattfand und damit den Standort Österreich als Zentrum der Schweißkompetenz unterstreicht. Neben Egerland gestalten auch zahlreiche weitere Fronius Experten die Schweißbranche mit ihrer Expertise maßgeblich mit.
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Trumpf beendet das Geschäftsjahr besser als erwartet. Nach drei Jahren mit rückläufigem Auftragseingang und zwei Jahren mit sinkendem Umsatz stehen die Zeichen nun auf Erholung. Nach vorläufigen Berechnungen erzielte das Unternehmen im Geschäftsjahr 2025/26 (Stichtag 30. Juni 2026) einen Umsatz knapp über Vorjahresniveau von 4,34 Milliarden Euro (Geschäftsjahr 2024/25: 4,33 Milliarden Euro) und einen Auftragseingang von 4,5 Milliarden Euro (Vorjahr: 4,2 Milliarden Euro). In seiner Prognose vergangenen Herbst war das Unternehmen von einem stagnierenden bis leicht steigenden Auftragseingang sowie einem sinkenden Umsatz für die Gruppe ausgegangen.
LVD gibt eine strategische Partnerschaft mit REA Robotics, einem Spezialisten für Industrieautomation und Robotik, bekannt. Die beiden Unternehmen werden gemeinsam kundenspezifische, hochbelastbare Roboter-Biegezellen entwickeln, die speziell für anspruchsvolle Fertigungsanwendungen ausgelegt sind.
Mit der offiziellen Eröffnung des neuen Technical Information Centers hat Zinser GmbH einen Meilenstein in seiner Unternehmensgeschichte gesetzt. Gleichzeitig unterstreicht das Unternehmen sein langfristiges Bekenntnis zum Standort Albershausen (D) und investiert gezielt in Wissenstransfer, Innovation und die Zukunft des Maschinenbaus.
Trumpf hat Mate Precision Technologies, eines der weltweit führenden Unternehmen bei Stanz- und Biegewerkzeugen, übernommen. Mate wird im Markt weiterhin eigenständig unter der bestehenden Marke tätig sein. Sowohl die Geschäftsführung als auch die internationalen Teams bleiben unverändert.
Innovationen und Weiterentwicklungen im Bereich der industriellen Reinigungstechnik leisten einen wichtigen Beitrag dabei, die Wettbewerbsfähigkeit und Wertschöpfung produzierender Unternehmen zu stärken. Das zeigen alle eingereichten Lösungen, mit denen sich Unternehmen um den diesjährigen Innovationspreis „FiT2clean Award“ beworben haben. Gesichert hat sich die mit 10.000 Euro dotierte Auszeichnung des Fachverbands industrielle Teilereinigung e. V. (FiT) die SLCR Lasertechnik GmbH mit der Entwicklung eines Systems für die Laserreinigung von Massenschüttgütern. Auf den Plätzen zwei und drei folgten die Sita Messtechnik GmbH und die Elma Schmidbauer GmbH.
Am 19. Juni stellten sich am WIFI Linz 35 Kandidaten der Abschlussprüfung in der schweißtechnischen Ausbildung. Besonders erfreulich: Alle Teilnehmer haben die Prüfung erfolgreich bestanden. Damit konnte am WIFI Linz im übertragenen Sinn die weiße Fahne gehisst werden.
Bettina Steingruber hat zum 1. Juli 2026 die Geschäftsführung der Trumpf Maschinen Austria GmbH & Co. KG übernommen. Ihr Vorgänger Thilo Preß wechselt nach Ditzingen und ist nun Geschäftsführer Vertrieb & Services im Geschäftsbereich Werkzeugmaschinen.
gastkommentar
Serie: Recht aus erster Hand Mit der Verordnung 2023/1230 („Maschinenverordnung“), die die bisherige Maschinenrichtlinie 2006/42/EG ablöst, schafft die Europäische Union ein unmittelbar geltendes, modernisiertes Regelwerk für das Inverkehrbringen von Maschinen. Die Verordnung wird ab 20. Januar 2027 verbindlich anzuwenden sein. Ziel ist es, Sicherheitsanforderungen an Maschinen an den Stand der Technik anzupassen, insbesondere im Hinblick auf Digitalisierung, Künstliche Intelligenz und vernetzte Systeme.
Mit dem am 16. Juni 2026 erfolgten Spatenstich zur umfassenden Erweiterung der Firmenzentrale in Mülheim-Kärlich bei Koblenz setzt Laserline ein Zeichen für den Innovationsstandort Deutschland: Inmitten eines herausfordernden wirtschaftlichen Umfelds wächst der international führende Spezialist für Industriediodenlaser kontinuierlich weiter und schreibt seine Erfolgsgeschichte unverändert fort.
Serie: Recht aus erster Hand Mit der neuen EU-Produkthaftungsrichtlinie (RL (EU) 2024/2853), die bis Dezember 2026 in nationales Recht umzusetzen ist, ergeben sich für den Maschinen- und Anlagenbau umfassende Änderungen. Während bislang vor allem physische Produkte im Fokus standen, verschiebt sich der rechtliche Rahmen nun deutlich in Richtung digitaler, vernetzter und hybrider Systeme. Was überhaupt als „Produkt“ gilt und wer von der Haftung erfasst ist, ist dann grundlegend neu zu verstehen.
Nach dem österreichischen UWG (Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb) ist die Nachahmung von fremden Arbeitsergebnissen oder Erzeugnissen grundsätzlich erlaubt. Unzulässig ist der Nachbau von Produkten aber dann, wenn diese durch Sondergesetze wie Patent-, Urheber-, Gebrauchsmuster- oder Designrecht geschützt sind. Ein patentgeschütztes oder durch Gebrauchsmuster („kleines Patent“) geschütztes Produkt darf während der Schutzdauer grundsätzlich nicht nachgebaut werden, unabhängig davon, ob eine Täuschungsgefahr besteht. Auch auf ein Verschulden kommt es dabei nicht an, weshalb auch Ansprüche gegen den Käufer des Produktes und nicht nur gegen den Hersteller dessen geltend gemacht werden können. Dasselbe gilt für Eingriffe in ein Geschmacksmusterrecht (Designrecht).
Lantek, ein multinationales Technologieunternehmen für Software und Lösungen zur fortschrittlichen Blechfertigung, hat die Unterzeichnung einer Rahmenvereinbarung mit dem Technologiepark des Baskenlandes und dessen neuem städtischen Campus auf der Insel Zorrotzaurre in Bilbao bekanntgegeben.
Lorch Schweißtechnik hat am Münchner Standort der Daihen Smart Solutions Europe ein Anwendungscenter für Unternehmen aus der Region eingerichtet. Interessenten können dort die Automatisierungslösungen von Lorch unter realen Bedingungen erleben – sowie an einem vollständig aufgebauten Cobotsystem Machbarkeitsuntersuchungen mit eigenen Bauteilen durchführen.
Seit dem 1. April 2026 hat Marvin Horn die Position des Vertriebsleiters bei der SIC Marking GmbH übernommen. Mit seiner Erfahrung in der Blech- und Metallbearbeitung sowie im Maschinenbau bringt er ein ausgeprägtes Verständnis für industrielle Prozesse mit.
Die MicroStep Europa GmbH ist ab sofort Mitglied im eco – Verband der Internetwirtschaft e. V. Mit dem Beitritt zum größten europäischen Verband der Internetwirtschaft unterstreicht das Unternehmen seinen Anspruch, technologische Innovation, Digitalisierung und industrielle Wertschöpfung aktiv mitzugestalten.
Mit einer feierlichen Zeremonie hat die Wuppermann Metalltechnik GmbH (WMT) ihr neues Rohrwerk am Standort Altmünster eröffnet. Mehr als 100 Gäste nahmen an der Veranstaltung am 24. April 2026 teil und erhielten exklusive Einblicke in eines der modernsten Rohrwerke Europas.
Serie: Recht aus erster Hand Seit 12.09.2025 ist der Data Act der Europäischen Union in allen Mitgliedstaaten voll anwendbar. Für Maschinen- und Anlagenbauer bringt er tiefgreifende Veränderungen im Umgang mit Maschinendaten. Ziel der Verordnung ist es, den Zugang zu und die Nutzung von Daten aus vernetzten Produkten fairer, transparenter und innovationsfreundlicher zu gestalten. Hersteller industrieller Maschinen müssen daher ihre Datenstrategien überprüfen und anpassen.