veranstaltung

Die neue Schweißerprüfungsnorm EN ISO 9606-1

Die TÜV SÜD Akademie organisiert in den nächsten Wochen wichtige Informationsveranstaltungen. Den Beginn macht eine Kooperationsveranstaltung mit der TÜV SÜD SZA Österreich und der Schweißtechnischen Zentralanstalt SZA am 3. April 2014 in Wien. Die Organisationen informieren an einem Nachmittag sehr kompakt über die neue Schweißerprüfungsnorm EN ISO 9606-1.

Termin: Termin

3. April 2014
SZA, Wien
www.tuev-sued.at

Im Dezember 2013 ist die Norm EN ISO 9606-1:2013-12 erschienen, welche die Anforderungen an die Schweißerprüfungen für das Schmelzschweißen von Stählen festlegt. Diese wird die bisherige Norm EN 287-1 von 2011 ersetzen. Bis 2015 wird die EN 287-1 jedoch im Rahmen einer „Übergangsfrist / Koexistenzphase“ ihre Gültigkeit weiterhin behalten. Die EN ISO 9606-1 löst die EN 287-1 ab und ist weltweit gültig. Durch den Status einer internationalen Norm ist nun sichergestellt, dass eine Schweißerprüfung die weltweite Akzeptanz erhält.

Am 3.April werden unter anderem die Unterschiede zur EN 287-1 präsentiert, die neuen Geltungsbereiche und die neuen Anforderungen an die Prüfstücke dargestellt und die Anforderungen betreffend Erneuerung bzw. Aufrechterhaltung einer Schweißerprüfungsbescheinigung erklärt. Die Experten stehen Ihnen an diesem Nachmittag für Diskussionen und individuelle Fragestellungen zur Verfügung.

Veranstaltungsreihe zur ÖNORM EN 1090

Eine weitere Veranstaltungsreihe der TÜV SÜD Akademie in Kooperation mit der Bundesinnung der Metalltechniker und der TÜV SÜD SZA Österreich befasst sich mit dem äußerst wichtigen Thema der ÖNORM EN 1090, welche ab 1. Juli 2014 verpflichtend umzusetzen ist. Die vorzumerkenden Termine sind der 24. April 2014 in Leonding und der 15. Mai 2014 in Sankt Johann / Pongau.

Seit 1.Juli 2013 ist in Europa die neue Bauproduktenverordnung (EU) Nr. 305/2011 (BauPVO) vollständig gültig. Die BauPVO verpflichtet in Verbindung mit der ÖNORM EN 1090 spätestens ab 1.Juli 2014 jeden, der tragende Bauteile aus Stahl und Aluminium in EU-Staaten in Verkehr bringen möchte, u.a. zur CE-Kennzeichnung. Bei fehlendem CE-Kennzeichnen drohen z.B. im Schadensfall rechtliche Konsequenzen. Mit einer Zertifizierung durch den TÜV SÜD können Sie im bauaufsichtlichen Bereich nachweisen, dass Sie die entsprechenden Vorgaben der BauPVO bzw. ÖNORM EN 1090 Normenreihe einhalten und werden befugt, Ihre Produkte mit dem CE-Kennzeichen zu versehen. Um Rechtssicherheit zu erhalten, sollten Hersteller daher eine Zertifizierung ihres Betriebes nach der ÖNORM EN 1090-1 dringend in Erwägung ziehen.

Auch Rechtsexperten sind bei den Terminen in Leonding und St.Johann/Pongau vor Ort, um die TeilnehmerInnen in Sachen Rechtssicherheit und Haftung zu beraten. Sollte Ihnen eine Teilnahme an diesen Veranstaltungen nicht möglich sein, dann stehen Ihnen die Experten der TÜV SÜD SZA Österreich, Techn. Prüf-GmbH, Abteilung Anlagentechnik, unter der Leitung von Dipl.-Ing. Gerald Bachler gerne zur Verfügung. Vereinbaren Sie einen Termin unter +43 (0) 1 / 798 26 26 – 9.

Termin: Termin

24. April 2014
Leonding
www.tuev-sued.at

Termin: Termin

15. Mai 2014
St. Johann / Pongau
www.tuev-sued.at

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