anwenderreportage

Prima Power Platino: Kompakt, flexibel und schnell

ÖSWAG sorgt mit weiterer Laserschneidanlage von Prima Power für höchste Flexibilität: Die täglichen Herausforderungen bei ÖSWAG Maschinenbau im Blechzuschnitt, wie beispielweise häufig wechselnde Werkstoffe, Materialstärken, Maße und Losgrößen meistert seit 2010 die Laserschneidanlage Maximo von Prima Power mit höchster Flexibilität. Mit ihrem übergroßen Arbeitsbereich kann sie sogar Blechtafeln bis zu 15 Metern Länge bearbeiten. Um jedoch bei Auslastungsspitzen mögliche Kapazitätsengpässe zu vermeiden, investierten die Linzer kürzlich in eine weitere Laseranlage von Prima Power. Die neue, sehr kompakte Platino benötigt nur eine kleine Stellfläche und überzeugt mit Geschwindigkeit, Präzision und Bedienerfreundlichkeit. Autor: Ing. Norbert Novotny / x-technik

Der Arbeitsbereich der Maximo 3 kann in mehrere Bereiche aufgeteilt werden. Über ein Schienensystem fährt die komplette Anlage das zu schneidende Blech an.

Der Arbeitsbereich der Maximo 3 kann in mehrere Bereiche aufgeteilt werden. Über ein Schienensystem fährt die komplette Anlage das zu schneidende Blech an.

Horst Krammer
Prokurist bei ÖSWAG Maschinenbau

„Beide Laserschneidanlagen von Prima Power überzeugen mit höchster Flexibilität, Zuverlässigkeit, Geschwindigkeit, Präzision sowie einfacher Bedienung.

ÖSWAG Maschinenbau ist ein Schwesterunternehmen der ÖSWAG Werft Linz und auf Lohnfertigung im allgemeinen Maschinen- und Anlagenbau ausgerichtet. Die Stärken liegen in der Montage von Spezialmaschinen, der mechanischen Bearbeitung von einzelnen großen, bis zu 40 Tonnen schweren Werkstücken mit hoher Genauigkeit sowie der Fertigung einzelner Teilkomponenten. „Unsere Aufträge sind sehr breit gefächert, vom groben Stahlbau bis zum Fahrzeugbau“, erläutert Horst Krammer, Prokurist bei ÖSWAG Maschinenbau.

Um ein solch breites Spektrum an Lohnarbeiten erfolgreich zu meistern, ist eine entsprechende Fertigungskompetenz absolute Voraussetzung. „Wir verfügen über eine ausgesprochen hohe Fertigungstiefe und beherrschen die Prozesse Drehen, Fräsen, Bohren, Schleifen, Erodieren, Schneiden, Abkanten, Schweißen sowie die Montage“, betont Krammer. Zudem verfügt man aufgrund kontinuierlicher Investitionen stets über einen Maschinenpark am Stand der Technik.

Breite Sichtfenster sorgen für eine optimale Einsicht in den
Arbeitsraum und vollständig zu öffnende Schiebetüren für gute Zugänglichkeit.

Breite Sichtfenster sorgen für eine optimale Einsicht in den Arbeitsraum und vollständig zu öffnende Schiebetüren für gute Zugänglichkeit.

Die Platino schneidet schnell und präzise. Mit der neuen Laserquelle CV4000 gewährleistet Prima Power bis zu 4.000 Betriebsstunden eine gleichbleibend hohe Laserleistung.

Die Platino schneidet schnell und präzise. Mit der neuen Laserquelle CV4000 gewährleistet Prima Power bis zu 4.000 Betriebsstunden eine gleichbleibend hohe Laserleistung.

Michael Pröll
Gebietsleiter Österreich bei Prima Power

„Aufgrund der erhöhten Ausgangsleistung unserer Laserquelle CV4000 mit rund 10 Prozent über der Nennleistung gewährleisten wir bis zu 4.000 Betriebsstunden eine gleichbleibend hohe Laserleistung.“

Schneidbereich 15 x 3 Meter

Seit 2010 verrichtet bei den Linzern eine 4kW-CO2-Laserschneidanlage Maximo 3 von Prima Power zuverlässig ihre Dienste. „Mit einem Schneidbereich von 15 Metern Länge und drei Metern Breite können wir mit dieser Anlage unter anderem auch Blechteile in Überformat fertigen“, zeigt sich der Prokurist zufrieden. Die Maschine fährt seit der Inbetriebnahme zweischichtig und verarbeitet in erster Linie Stahl, Aluminium, Rostfreien Stahl und Edelstähle, aber auch Sonderstähle, blanke Bleche sowie sandgestrahlte oder beschichtete Materialien. „Darüber hinaus schneiden wir damit auch Endlosbänder mit eigens von uns dafür gefertigten Vorrichtungen“, so Krammer.

Dies ermöglicht ein einfaches, jedoch außerordentlich wirksames System: Die komplette Anlage bewegt sich auf Schienen über einen fixierten Arbeitstisch und kann dadurch übergroße Blechformate bearbeiten. „Die Blechtafel bleibt fix und bewegt sich während des Schneidprozesses nicht. Es ist die Anlage, die den jeweiligen Arbeitsbereich anfährt“, wird Michael Pröll, Gebietsleiter Österreich bei Prima Power konkret. Diese Bauweise ermöglicht eine große Flexibilität, da der Arbeitsbereich dem Schneidgut angepasst in zwei oder mehrere Bereiche aufgeteilt werden kann. In einem werden Blechtafeln be- und entladen, während im anderen der Schneidvorgang durchgeführt wird. Beeindruckt ist man bei ÖSWAG auch von der ausgezeichneten Zugänglichkeit der Anlage, der hervorragenden Einsehbarkeit auf den Prozess selbst und den ausgesprochen leicht bedienbaren Benutzer- und Programmieroberflächen.


Die bedienerfreundliche Steuerung P30L, die neueste Generation von Prima Electro, verfügt über eine schlanke Konsole mit 17” LCD-Touchscreen und Trackball.

Die bedienerfreundliche Steuerung P30L, die neueste Generation von Prima Electro, verfügt über eine schlanke Konsole mit 17” LCD-Touchscreen und Trackball.

Auf der Maximo 3 können übergroße Blechformate bis zu 15 Metern Länge und drei Metern Breite bearbeitet werden (Alle Bilder: x-technik).

Auf der Maximo 3 können übergroße Blechformate bis zu 15 Metern Länge und drei Metern Breite bearbeitet werden (Alle Bilder: x-technik).

Infos zum Anwender

ÖSWAG Maschinenbau wurde 1992 als eigenständige Firma aus der Österreichischen Schiffswerften AG ausgegliedert und beschäftigt heute neben 230 Mitarbeitern zusätzlich im Durchschnitt noch 80 Leasingarbeiter. Besondere Stärken sind die Zulieferung von mechanisch und schweißtechnisch bearbeiteten Komponenten im Maschinen- und Industrieanlagenbau.

Das Schwesterunternehmen ÖSWAG Werft Linz mit 120 Mitarbeitern ist spezialisiert auf Schiffsneubauten, Reparaturen und Service von Schiffen und Booten an der Donau und den umliegenden Binnengewässern.

Für flexible Anwender

In den fünf Jahren bis 2015 verdoppelte sich die Menge an verarbeiteten Blechtafeln von 3.000 auf 6.000. Daher entschlossen sich die Linzer in eine weitere Laserschneidanlage zu investieren, vor allem um mögliche Kapazitätsengpässe zu vermeiden. Da man mit der Qualität und Leistung der bestehenden Anlage hochzufrieden war und die Mitarbeiter bereits mit dem System vertraut waren, wählte man wieder den gleichen Hersteller, dieses Mal das flexibelste Flachbett-Lasersystem Platino von Prima Power.

Aufgrund der kompakten Bauweise, die nur eine minimale Stellfläche erfordert, waren auch die bei ÖSWAG vorherrschenden, engen Platzverhältnisse kein Problem. Ausgerüstet mit einem Palettenwechsler erfolgt das Entladen der Platino automatisch. Das Auflegen der Bleche auf den Wechseltisch, wird manuell oder per Kran durchgeführt. „Mit der Neuen bearbeiten wir Feinbleche bis zu einem Format von 3.000 x 1.500 mm. Dabei schneidet sie überaus schnell und präzise“, ist Krammer zufrieden.

Das Auflegen der Bleche auf den Wechseltisch wird manuell oder per Kran durchgeführt.

Das Auflegen der Bleche auf den Wechseltisch wird manuell oder per Kran durchgeführt.

Aufgrund der kompakten Bauweise, die nur eine minimale Stellfläche erfordert, konnte die Platino direkt neben der Maximo platziert werden.

Aufgrund der kompakten Bauweise, die nur eine minimale Stellfläche erfordert, konnte die Platino direkt neben der Maximo platziert werden.

Mit eigens dafür entwickelten Vorrichtungen bearbeitet ÖSWAG auf der Maximo 3 auch Endlosbänder.

Mit eigens dafür entwickelten Vorrichtungen bearbeitet ÖSWAG auf der Maximo 3 auch Endlosbänder.

Prima-Laserquelle mit Bestnoten

Neu bei der Platino ist der CO2-Laser mit 4 kW, der nun von Prima Electro, einer Tochter der Prima Industrie Gruppe, hergestellt wird. Der CV4000 verfügt mit einer stromsparenden Halbleiter-Technologie (HVPS) und einer magnetisch gelagerten Turbine über modernste elektrische und mechanische Technologie. „Dadurch ist der Wartungsaufwand im Vergleich zu anderen Laserquellen wesentlich geringer. Ein Turbinenservice ist nur alle 80.000 Stunden erforderlich“, bemerkt Michael Pröll. Zudem erreiche der Laser auch bei der Energieeffizienz Bestnoten.

Wie man weiß, nimmt die Leistung beim CO2-Laser kontinuierlich ab. Anbieter empfehlen daher generell eine Wartung nach 3.000 Betriebsstunden. „Aufgrund der erhöhten Ausgangsleistung unserer Laserquelle mit rund 10 Prozent über der Nennleistung gewährleisten wir bis zu 4.000 Stunden eine gleichbleibend hohe Laserleistung“, versichert der Gebietsleiter für Österreich. „Das ist vor allem beim Aluminiumschneiden, wo das gesamte Leistungspotenzial der Laserquelle ausgeschöpft wird, besonders wichtig. Denn ein Leistungsabfall hat dabei erhebliche Qualitätsverluste zur Folge“, weiß Horst Krammer aus der Praxis.

ÖSWAG verwendet die Platino als Ergänzungsmaschine zur Unterstützung der Maximo 3 sehr erfolgreich. Horst Kammer überzeugen vor allem die Zuverlässigkeit, Schnelligkeit und Präzision sowie die einfache Bedienung der Maschine. Aufgrund ihrer hohen Flexibilität und zahlreichen Automationsmöglichkeiten kann sie bei anderen Anwendern beispielsweise auch im Dauerbetrieb rund um die Uhr an sieben Tagen pro Woche, häufig im unbeaufsichtigten Modus, überzeugen. „Weltweit mehr als 2.100 eingesetzte Maschinen diese Typs sprechen eindeutig für sich“, bermerkt Michael Pröll noch abschließend.

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