anwenderreportage

Teka ZPF: XXL-Sonderlösung für Automobilzulieferer

ZPF von Teka sorgt bei a.i.m. für gesunde und saubere Hallenluft: Die all in metal GmbH (a.i.m.) in Markgröningen bei Stuttgart ist seit 21 Jahren mit rund 600 Beschäftigten erfolgreicher Tier 1 Lieferant vor allem der deutschen Automobilbranche. In der neuen Produktionshalle, die im November 2021 in Betrieb genommen wurde, produziert das Unternehmen mit 58 Schweißrobotern im Drei-Schicht-Betrieb just-in-time und setzt dabei auf eine leistungsstarke wie robuste Absaug- und Filtertechnik von Teka.

Auf Basis der ZPF wurde eine Großanlage mit
110 kW Leistung kundenspezifisch konzipiert und platzsparend auf einem Podest montiert.

Auf Basis der ZPF wurde eine Großanlage mit 110 kW Leistung kundenspezifisch konzipiert und platzsparend auf einem Podest montiert.

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Aufgabenstellung: Leistungsstarke und sichere Absaug- und Filterlösung für neue Produktionshalle.

Lösung: Großanlage auf Basis der ZPF Absaug- und Filteranlage von Teka.

Nutzen: Flächendeckende Absaugung; konstant gereinigte Raumluft.

Namhafte Premium- und Oberklasse-Hersteller vertrauen auf a.i.m., insbesondere wenn es um „Body in White“, d. h. Rohkarosserieteile geht, die als Komponenten einer Karosserie mit einer oder mehreren verschiedenen Techniken wie Schweißen, Nieten oder Kleben zusammengefügt werden. Dabei beherrscht a.i.m. alle relevanten Verfahren und setzt verstärkt auf das Laserschweißen, Punktschweißen und Kleben. Mit Leistungen in der Umformtechnik, Fügetechnik und dem Werkzeugbau hat sich a.i.m. als Partner für den gesamten Metallbau einen Namen gemacht und gilt hier als zuverlässiger Lieferant ganzer Baugruppen. Das Unternehmen mit Stammsitz in Pockau-Lengefeld (D) ist daneben in der Elektromobilität, Bau- sowie Fenster- und Türenindustrie vertreten.

Der Automobilzulieferer a.i.m. hat in Markgröningen (D) eine hochmoderne 6.500 m² große Halle erstellt und setzt in der Fertigung auf Teka für saubere Luft.

Der Automobilzulieferer a.i.m. hat in Markgröningen (D) eine hochmoderne 6.500 m² große Halle erstellt und setzt in der Fertigung auf Teka für saubere Luft.

Infos zum Anwender

Als Zulieferer der Automobil- sowie der Fenster- und Türindustrie hat sich die all in metal GmbH einen Namen gemacht. Mit Leistungen in der Umform- und Fügetechnik sowie dem Werkzeugbau hat sich a.i.m. in den letzten Jahren auch zum zuverlässigen Lieferanten ganzer Komponenten entwickelt.

Neue Produktionshalle

Im November 2021 wurde eine neue Produktionshalle in Betrieb genommen, in der modernste Schweißroboter zum Einsatz kommen. „Für einen Großkunden der Automobilindustrie fertigen wir hier nun größere Bauteile mit bis zu 60 verschiedenen Einzelteilen just-in-time, d. h. Tag und Nacht und auch am Wochenende. Wir sind damit in eine neue Liga als Direktzulieferer der Automobilbranche aufgestiegen. Das stärkt unsere Wettbewerbsposition enorm“, so Jan Janßen, Teamleiter Projektleitung bei a.i.m. Auf rund 2.000 m² der insgesamt 6.500 m² großen Halle sorgt Teka mit einer ZPF-Sonderlösung für konstant gereinigte Raumluft, von der pro Schicht rund elf Mitarbeiter profitieren. „Das Thema Gesundheitsschutz ist uns enorm wichtig, gerade auch vor dem Hintergrund der Fachkräftesicherung“, betont Janßen.

a.i.m. hat sich nach externer Planung bei ATM in der Ausschreibung für die Filtertechnik von Teka entschieden. „Über die Firma Kratschmeyer als beauftragtes Subunternehmen des Generalunternehmens suchte a.i.m. Ende 2020 den Kontakt zu uns“, erinnert sich Oleg Seikan, Teka-Mitarbeiter im Außendienst. Zudem war Teka schon seit vielen Jahren am a.i.m.-Stammsitz bekannt.

Bei der Fertigung von bis zu 1.000 Bauteilen pro Tag sorgen elf Absaughauben in den Maßen 2,5 x 2,0 m bzw. 3,0 x 4,0 m für eine gesunde Raumluft beim Roboterschweißen.

Bei der Fertigung von bis zu 1.000 Bauteilen pro Tag sorgen elf Absaughauben in den Maßen 2,5 x 2,0 m bzw. 3,0 x 4,0 m für eine gesunde Raumluft beim Roboterschweißen.

Großanlage als Sonderlösung

Im persönlichen Beratungsgespräch zeigte sich schnell die außergewöhnliche Dimension des Projekts. So lag die besondere Herausforderung darin, für 58 Schweißroboter, die im 3-Schichtbetrieb bis zu 1.000 Bauteile pro Tag schweißen und kleben, eine leistungsstarke und sichere Absaug- und Filterlösung zu finden. „Indem wir unsere Anlagen quasi als Baukastensystem anbieten, sind wir in der Lage, flexibel auf spezifische Kundenwünsche einzugehen“, erklärt Teka-Geschäftsführer Simon Telöken. „Eine dezentrale Lösung kam von Anfang an nicht in Frage und so fiel unser Fokus schnell auf eine große Zentralabsaugung“, ergänzt Seikan.

In enger Abstimmung mit a.i.m. wurde eine Großanlage mit 110 kW Leistung auf Basis der ZPF entwickelt und realisiert. Die größeren Filtergehäuse der ZPF-Anlagen, die in Summe 864 m² Filterfläche bieten, sind die Basis dieser Sonderlösung. Die beiden Filtermodule wurden je mit einem 55 kW-Ventilator ausgestattet und platzsparend auf einem Podest zu einer Gesamtanlage installiert. Ebenso wurde die Anlage an die Wärme-Rückgewinnungsanlage auf dem Dach angeschlossen. „Unsere neue Produktionshalle ist das neue Aushängeschild der Firmengruppe in puncto Design und Energieeffizienz. Wir können die Abwärme aus allen Produktionsschritten sowie der Absaugung wiederverwenden”, erläutert Janßen zufrieden. Der dafür benötigte Strom kommt tagsüber von einer auf dem Dach montierten PV-Anlage.

Über die Rohrleitung gelangt die Rohluft in die beiden Filterräume der Anlage.

Über die Rohrleitung gelangt die Rohluft in die beiden Filterräume der Anlage.

Flächendeckende Absaugung

Zusätzlich verfügt die Anlagenlösung über zwei automatische Dosiereinrichtungen für Filterhilfsmittel, da sehr ölig geschweißt wird. Durch das Zugeben von Precoatpulver wird dabei die Feuchtigkeit aus dem Rauch entzogen bzw. die Oberfläche der Patronen gegen Verkleben geschützt. So kann die Standzeit der Filterpatronen verlängert werden.

Für eine flächendeckende Absaugung an den verschiedenen Arbeitsstationen wurden elf groß dimensionierte Absaughauben montiert. Die gesamte Projektabwicklung erfolgte von September bis November 2021. „In dem Projekt gab es viele Schnittstellen. Die fachliche Beratung durch Teka war ausgezeichnet, so dass auch eine Direktvergabe vorstellbar gewesen wäre“, erklärt der Projektleiter.

Vollautomatische Reinigung der Filterpatronen

Die bis zu 12 m² großen Absaughauben sind oberhalb der Schweißroboter aufgebaut und nehmen den entsprechenden Schweißrauch auf. Über die Rohrleitung gelangt die Rohluft in die beiden Filterräume der Anlage. Hier lagern sich die partikelförmigen Schadstoffe an der Oberfläche der Filterpatronen ab. Die Filterpatronen werden durch Druckluft in den erforderlichen Intervallen vollautomatisch gereinigt. Die auf den Patronen haftenden Partikel lösen sich durch den Druckluftstoß und gelangen in zwei Entsorgungsbehälter, die unterhalb des Podests aufgestellt sind.

Die gereinigte Luft wird nach der Filtration über einen Wärmetauscher geführt. Dieser fand auf dem Dach der neuen Halle Platz und leitet die gereinigte Luft nach dem Wärmeübergang an die Umwelt ab. Die im Gegenstrom angesaugte Frischluft wird bei Bedarf erwärmt und der Fertigung über Quellauslässe wieder zugeführt.

Sicherer und reibungsloser Ablauf

Als Sicherheitseinrichtung verfügt die Anlage über einen Partikelsensor auf der Reinluftseite. Dadurch erfolgt eine permanente Sicherheitsüberwachung des Systems, z. B. gegen Filterdurchbrüche. Bei Fehlermeldung wird der Ventilator automatisch ausgeschaltet. Gleichzeitig gibt die Anlagensteuerung ein optisches und akustisches Signal zur Warnung an den Anwender. Seit der Inbetriebnahme läuft die Anlage reibungslos. Auf veränderte Produktionskapazitäten in der Zukunft kann sie flexibel angepasst werden.

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