Für ein warmes und reines Raumklima im Winter

Insbesondere im Stahl- und Maschinenbau sind saubere Luft und eine stabile Raumtemperatur Voraussetzung für die Leistungsfähigkeit von Mitarbeitern und ein Muss beim Herstellen von temperaturempfindlichen Produkten. Nicht nur saubere, sondern auch warme Luft erzeugen – das ist jetzt mit der zentralen Absaug- und Filteranlage AIRTECH von TEKA möglich, die optional mit einem Heizregister erhältlich ist. Entsprechend ist sie nicht nur in der Lage, die Luft von Schadstoffen zu reinigen und sie gleichmäßig im Raum zu verteilen, sondern kann diese bereits im Vorfeld auf die gewünschte Temperatur erhitzen.

Die Absauganlage AIRTECH ist optional mit Heizregister ausgestattet.

Die Absauganlage AIRTECH ist optional mit Heizregister ausgestattet.

Die AIRTECH ist eigens für die Luftreinhaltung in Betrieben mit wenig Platz konzipiert. Sie kommt ohne Rohrleitungen aus und kann daher auch problemlos in Hallen mit Kranbahnen installiert werden. Die zentrale Absaug- und Filteranlage kommt überwiegend in Industriebetrieben zum Einsatz, in denen keine punktuelle Absaugung realisiert werden kann bzw. die Anlage zusätzlich zur Reinhaltung der Hallenluft genutzt werden soll. Anders als Geräte mit Absaugarmen oder Absaugbrennern, die Anwender am Arbeitsplatz vor dem Einatmen von Rauchen und Stäuben schützen, bewahren sie auch alle übrigen Mitarbeiter in der Halle vor Emissionen. Die Nutzung von raumlufttechnischen Lösungen ergänzend zu mobilen Geräten gewinnt angesichts des im vergangenen Jahr gesenkten allgemeinen Staubgrenzwertes für alveolengängigen Staub von 3,0 mg/m³ auf 1,25 mg/m³ immer mehr an Bedeutung.

Das Heizregister erhitzt die gereinigte Luft auf die vom Anwender gewünschte Temperatur.

Das Heizregister erhitzt die gereinigte Luft auf die vom Anwender gewünschte Temperatur.

Das Stand-Alone-Gerät nimmt die belastete Luft, die beispielsweise beim Schweißen oder Schleifen großer Bauteile frei wird, über Seitenkanäle auf und filtert diese. Anschließend strömt die gereinigte Luft durch das Heizregister. Es ist in das Pneumatikteil der Anlage integriert und wird an den vorhandenen Heizkessel angeschlossen. Über verstellbare Weitwurfdüsen wird die erwärmte Luft schließlich in den Arbeitsraum zurückgeführt und gleichmäßig verteilt.

Durch die Kombination mehrerer Eigenschaften erweist sich die AIRTECH insgesamt als besonders ener-giesparend. Erstens: Die Filterpatronen der Staubklasse M weisen einen sehr hohen Reinigungsgrad auf. Sie sind gemäß DIN EN 60335-2-69 für Stäube mit einem Arbeitsplatzgrenzwert ≥ 0,1 mg/m³ Luft geeignet und scheiden selbst feine Stäube in einer Größenordnung von 0,2 bis 2,0 µm zu mehr als 99,9 % ab (Prüfstaub 200 mg/m³ Quarzstaub). Die saubere, bereits erwärmte Prozessluft kann wieder in die Halle zurückgeführt anstatt nach draußen geleitet zu werden. Sie ist meist reiner als die zugeführte Umgebungsluft. Zweitens: Verfügt der Anwender über kein oder kein leistungsstarkes Heizsystem in seiner Halle, kann er das optional erhältliche Heizmodul nutzen, um die Luft auf die gewünschte Temperatur aufzuheizen. Das Register kann ebenfalls – insbesondere in Ländern mit hohen Minusgraden – als Frostschutz dienen Drittens: Schwenkbare Düsen tragen die gereinigte Warmluft bis zu 40 m weit in die Halle zurück. Durch Luftzirkulation breitet sie sich gleichmäßig im Arbeitsraum aus. Auf diese Weise lassen sich die Energie- und Heizkosten insbesondere während der Heizperiode effektiv senken.

Das Gerät ist in verschiedenen Leistungsstufen mit einem Volumenstrom bis 30.000 m²/h und einer Filterfläche bis 430 m² verfügbar. Je nach Hallengröße werden teilweise mehrere Exemplare installiert, um die erforderliche Luftwechselrate zu erreichen. Um dies beurteilen zu können, müssen zahlreiche Faktoren wie Hallengröße, Arbeitsintensität, verwendete Materialien und eingesetzte Verfahren berücksichtigt werden. „Gerade die Hallenfiltration basiert nie auf einer Standardlösung. Unser Anspruch ist es, ein auf den Kunden zugeschnittenes Konzept zu entwickeln. Dabei legen wir Wert auf einen intensiven Austausch und eine ausführliche Beratung“, erklärt TEKA-Geschäftsführer Erwin Telöken abschließend.

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