Neue Massivdraht reduziert Nacharbeiten

PURUS™ 42, der Massivdraht der nächsten Generation, wurde von Esab speziell dahingehend entwickelt, den Reinigungsaufwand für das Entfernen von Spritzern und Silikatinseln nach dem Schweißen zu reduzieren. Der Draht der Güte G3Si1 nach EN ISO bzw. ER70S-6 nach AWS ist in Durchmessern von 0,8 bis 1,6 mm erhältlich.

Purus wird insbesondere in der Großserienfertigung sowie bei vollmechanisierten und Roboteranwendungen zur Steigerung der Produktivität beitragen.

Purus wird insbesondere in der Großserienfertigung sowie bei vollmechanisierten und Roboteranwendungen zur Steigerung der Produktivität beitragen.

„Durch die verbesserte Drahtmetallurgie von PURUS konnten wir das Auftreten von Silikatinseln deutlich reduzieren, geringe verbleibende Schlackenreste heben sich von selbst ab oder lassen sich durch einfaches Bürsten entfernen“, sagt Mikael Mimer, Global Product Line Manager Solid Wires bei Esab. Durch PURUS kann der Anwender die Reinigungszeit nach dem Schweißen verkürzen und durch Spritzer verursachte Nacharbeiten minimieren. Darüber hinaus können ebenso die Ausfallzeiten für das Entfernen von Silikaten beim Mehrlagenschweißen sowie Qualitätsprobleme bei nachfolgendem Lackieren geschweißter Bauteile reduziert oder sogar eliminiert werden.

PURUS wird es in zwei Ausführungen geben: zum einen als unverkupferten Draht mit den zukunftsweisenden Oberflächeneigenschaften der AristoRod-Drähten, und zum anderen mit hochmoderner Verkupferung. Beide Varianten bieten einen zuverlässigen Schweißprozess mit hervorragender Lichtbogenstabilität und minimaler Spritzerbildung. „Beide Versionen von PURUS“, führt Mimer weiter aus, „tragen beim Anwender zur Steigerung der Produktivität bei, insbesondere in der Großserienfertigung sowie bei vollmechanisierten und Roboteranwendungen.“ Bei einem Hersteller von Baumaschinen konnten durch PURUS Fehlzündungen des Lichtbogens um 66 % verringert werden.

„Zuvor hatte die übermäßige Ausbildung von Silikatinseln ein sicheres Zünden des Lichtbogens verhindert“, erklärt Mimer. „Wenn das der Fall war, musste der Hersteller die Roboterschweißung unterbrechen und im Schnitt drei Minuten lang die Silikate entfernen. Wenn man für die Station einen Stundensatz von 70 € veranschlagt, kostete ihn jede Unterbrechung 3,50 €.“

PURUS erfüllt alle technischen Anforderungen an einen G3Si1-Draht, sodass Anwender bei einem Wechsel des Drahtes keine Neuqualifizierung durchführen müssen PURUS erreicht seine hohe Chargenkonstanz durch strenge Kontrolle des Gehalts der drei wichtigsten Legierungselemente für Drahtelektroden zum Schweißen un- und niedriglegierter Stähle: Kohlenstoff, Mangan und Silizium.

Zusätzlich überwacht Esab den Gehalt von insgesamt 17 Legierungselementen. PURUS gewährleistet hervorragendes Anfließen und ermöglicht das Schweißen kerbfreier Nahtübergänge. Dank PURUS wird ein günstigeres Raupenprofil und ein schöneres Oberflächenbild erzielt, sodass Nacharbeiten mittels WIG oder Schleifen zur Reduktion von Spannungskonzentrationen reduziert oder sogar überflüssig werden.

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