Schuler eCon: Elektrobleche noch wirtschaftlicher produzieren

Handbediente Nutenstanzen eignen sich ganz besonders zur flexiblen und wirtschaftlichen Herstellung von Elektroblechen für Motoren und Generatoren in Mittel- und Kleinserien. Gesteuerte Werkzeuge, die das Stator- und Rotorblech hochpräzise in einem Arbeitsschritt fertigen, sparen dabei wertvolle Zeit für das Handling und Rüsten. Wie schnell sich ihr Einsatz bei Nutenstanzen lohnen kann, zeigt die neue Analyse-Software eCon von Schuler: Das Tool errechnet auf Grundlage verschiedener Betriebsparameter exakt die Gewinnschwelle.

Handbediente Nutenstanzen eignen sich ganz besonders zur flexiblen und wirtschaftlichen Herstellung von Elektroblechen.

Handbediente Nutenstanzen eignen sich ganz besonders zur flexiblen und wirtschaftlichen Herstellung von Elektroblechen.

Beim herkömmlichen Einzelnutschnitt legt der Bediener im ersten Arbeitsschritt das Blech ein, die Nutenstanze schneidet die Statornuten, trennt gleichzeitig die Platine für den Rotor heraus, und der Bediener entnimmt beide Bleche wieder. Vor dem nächsten Arbeitsschritt muss er das Werkzeug wechseln. In der zweiten Operation wird dann die Rotorplatine eingelegt, gestanzt und der fertige Rotor wieder entnommen.

Mit Hilfe eines gesteuerten Werkzeuges ist es möglich, Stator und Rotor in derselben Aufspannung zu nuten. Im Vergleich zur herkömmlichen Produktion mit zwei separaten Werkzeugsätzen entfallen der Werkzeugwechsel und das erneute Beladen der Rotor-Platinen. „Die so erreichte Zeitersparnis schlägt sich nicht nur in reduzierten Stückkosten, sondern auch in einer Erweiterung der Kapazität nieder“, erklärt Schuler-Geschäftsführer Johannes Linden.

Das Analyse-Tool eCon zeigt, dass sich ein gesteuertes Werkzeug bereits ab einer jährlichen Produktion von 100.000 Rotor- und Statorblechen lohnen und die Investition sich bereits nach einem halben Jahr amortisieren kann. Kurz gesagt: je höher die Jahresstückzahl, desto höher die Stückkostenreduzierung (um bis zu 10 %). Die Zeitersparnis ermöglicht darüber hinaus eine Kapazitätserweiterung um bis zu 15 %.

Mit Hilfe eines gesteuerten Werkzeuges ist es möglich, Stator und Rotor in derselben Aufspannung zu nuten.

Mit Hilfe eines gesteuerten Werkzeuges ist es möglich, Stator und Rotor in derselben Aufspannung zu nuten.

Ein gesteuertes Werkzeug kann sich bereits ab einer jährlichen Produktion von 100.000 Rotor- und Statorblechen lohnen.

Ein gesteuertes Werkzeug kann sich bereits ab einer jährlichen Produktion von 100.000 Rotor- und Statorblechen lohnen.

Persönliche Beratung unverzichtbar

Weil sich Stückkosten und Kapazitäten aber natürlich von Betrieb zu Betrieb unterscheiden, ist eine individuelle und persönliche Beratung durch einen Schuler-Mitarbeiter mit der eCon-Software als Grundlage unverzichtbar. Dabei werden verschiedene Parameter erfasst – wie z. B. die Zahl der Schichten pro Tag und Stunden pro Schicht, die Arbeitskosten pro Stunde, die Hubzahl, die Be- und Entladezeit, die Energie- und Raumkosten sowie der Außendurchmesser der Platinen (bis zu 1.100 mm bei Anlagen mit 80 Kilonewton Presskraft und bis zu 1.800 mm bei 200 Kilonewton-Anlagen).

„Am Ende erfährt der Kunde dann schwarz auf weiß, welche Ersparnis der Investition gegenübersteht“, fasst Johannes Linden zusammen, „und wie schnell sich die Anschaffung eines gesteuerten Werkzeuges bezahlt macht, um die Produktion von Elektroblechen mit einer Nutenstanze noch wirtschaftlicher zu gestalten.“

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